17. Mai

„X-Men: Erste Entscheidung“ endlich im Kino

Neues von den „X-Men“ – oder vielmehr Altes, das uns bisher nicht bekannt war. Denn „Erste Entscheidung“ ist keine Fortsetzung, sondern erzählt die Vorgeschichte zum späteren Konflikt zwischen Professor X und Magneto.

„X-Men“ geht in die fünfte Runde. „First Class“ heißt der neueste Streifen im Original, bei uns kommt er mit dem Zusatztitel „Erste Entscheidung“ ins Kino. Wie schon in „X-Men Origins: Wolverine“ wird uns hier ein Blick in die Vergangenheit gewährt, wodurch wir erfahren, welche Ereignissen den Entwicklungen der ersten Filme vorausgegangen sind. Wir treffen alte Bekannte und lernen sie neu kennen, längst Vergangenes wird wieder zur mitreißenden Gegenwart.

„X-Men“: Wie Alles begann

Die USA zu Beginn der 1960er Jahre: die Kubakrise bahnt sich an. Während die Welt gespannt den Atem anhält und darauf wartet, ob es zur großen Konfrontation zwischen den politischen Mächten kommt, arbeiten Mutanten im Geheimen daran, die Krise abzuwenden. Noch weiß der Großteil der Menschen nichts von den außergewöhnlichen Individuen, die mitten unter ihnen leben. Doch allmählich entwickeln manche der Mutanten eine ganz eigene Vorstellung davon, wie sie ihre Kräfte am besten nutzen können.

Und so tut sich langsam aber sicher auch zwischen den besten Freunden Charles Xavier und Erik Lehnsherr ein Graben auf. Der Eine wird versuchen, seine Kräfte für das Gute einzusetzen, und eine Schule gründen, um junge Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen in einem sicheren Umfeld zu unterrichten; der Andere wird schließlich zu seinem ärgsten und gefährlichsten Widersacher werden…

„X-Men: Erste Entscheidung“ – Mutanten-Action vom Feinsten

Im mittlerweile fünften „X-Men“-Kinofilm geht es einmal mehr ordentlich zur Sache. Die Macher haben sich gründlich ins Zeug gelegt und an Special Effects alles aufgefahren, was die moderne Computertechnik hergibt. „X-Men: Erste Entscheidung“ erweist sich einmal mehr als die typische Mischung aus Actionfilm, phantastischer Superhelden-Geschichte und Drama, als die schon seine Vorgänger das Publikum begeisterten. Dieses Mal kommt noch ein kräftiger Schuss Weltgeschichte dazu, wird die Erzählung des Films doch vor einen realen historischen Hintergrund gesetzt.

Anders als in den ersten Teilen der Filmreihe muss sich der Zuschauer in diesem Prequel an eine vollkommen neue Darsteller-Riege gewöhnen. Zwar sind die meisten Figuren bereits altbekannt, doch da die Handlung so weit in der Vergangenheit spielt, war eine Verjüngungskur der Schauspieler nötig. In den Hauptrollen sind nun James McAvoy als Charles und Michael Fassbender als Erik zu sehen. Ob die beiden und der Rest des Casts ihre Sache gut machen, können die deutschen Fans ab dem 09. Juni 2011 entscheiden, denn dann begeht „X-Men: Erste Entscheidung“ hierzulande seinen offiziellen Kinostart.

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