Mel Gibson zeigt neben Jodie Foster, die nicht nur als weibliche Hauptdarstellerin, sondern auch als Regisseurin fungierte, seine tragisch-komische Seite. „Der Biber“ erzählt von einem Mann, der auf unkonventionelle Weise versucht, einen Weg aus seinen tiefen Depressionen heraus zu finden.
Mel Gibson zeigt unter der Regie von Jodie Foster, was noch in ihm steckt. Der Schauspieler begeisterte mit vielen Filmen und löste mit anderen große Empörung aus. Dank „Mad Max“ und „Leathal Weapon“ war er lange Zeit gut im Geschäft. Als Produzent und Regisseur nahm er sich dann immer ambitioniertere Projekte vor, die mit der Zeit eine ganz neue Seite von ihm zeigten, und spätestens seit seinem umstrittenen Bibelfilm „Die Passion Christi“ ist Mel Gibson sein einstiges Image als sorgloser und charmanter, wenn auch leicht abgedrehter Action-Held endgültig abhanden gekommen. In „Der Biber“ will er nun von jeglichem Rummel über seine diversen zweifelhaften Äußerungen Abstand nehmen und allen zeigen, dass er noch immer ein ernst zu nehmender Schauspieler ist.
„Scream 4“ schickt sich an, den Kinogängern erneut das Fürchten zu lernen. Mit einem altbewährten, aber etwas aufpoliertem Rezept will Wes Craven an den Erfolg seines Erstlings anknüpfen.
Mit „Scream 4“ sollen nicht nur die Fans der ersten Stunde wieder mobilisiert, sondern auch neue Anhänger für den Horror-Kult gewonnen werden. Seit dem allerersten Film sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, doch die Faszination der Story um den maskierten Mörder scheint bisher nur wenig nachgelassen zu haben. Dass Neve Campbell ihre Rolle als Sydney Prescott wieder aufgenommen hat, überrascht wenig, denn ohne sie wäre „Scream“ einfach nicht „Scream“. Aber ob Sydney deswegen sicherer ist als ihre Mitstreiter, bleibt abzuwarten.
„Four Lions“ erzählt von selbst ernannten Kämpfern des Dschihad, die auf dem Weg zur Vollendung ihrer Mission mehr als nur einmal über ihre eigenen Füße stolpern.
Mit „Four Lions“ hat Regisseur Christopher Morris eine Satire geschaffen, die sich an ein höchst umstrittenes Thema wagt. Während der Film bei Kritikern oft auf Lob stieß, waren die Verleihe zunächst eher zögerlich. Schon im Januar 2010 wurde „Four Lions“ auf dem Sundance Film Festival erstmals vorgeführt, und auch auf dem Fantasy Filmfest in Berlin sowie bei den Augsburger Filmtagen war er zu sehen. Der offizielle deutsche Kinostart jedoch ließ bis jetzt auf sich warten.
Thor ist der Name eines Gottes aus der nordischen Mythologie und auch der des Titelhelden eines Marvel-Comics, welcher nun als Verfilmung unter der Regie von Kenneth Branagh seinen Weg auf die Kinoleinwände findet.
„Thor“ ist für Kenneth Branagh nicht unbedingt typisches Material. Der Schauspieler und Regisseur hat sich vor allem mit Shakespeare’schen Stoffen und Dramen einen Namen gemacht, doch nun betritt er das Reich der Comic-Helden. Für diesen Ausflug hat er sich eine Vorlage ausgesucht, mit der er zugleich zwei ganz unterschiedliche Welten erforschen kann, denn die Geschichte spielt sowohl in der mystischen Götterwelt als auch auf der Erde. „Two worlds. One hero.“ heißt es da. Und so erwartet den Zuschauer ein vielseitiges Kino-Abenteuer und eine Comic-Verfilmung, der Branagh seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt hat.