„Glee on Tour – Der 3D Film“ ist der Trostpreis für alle Fans, die kein Ticket für die US-Tournee des Ensembles von „Glee“ ergattern konnten. So können auch deutsche Anhänger der Musical-Serie die Atmosphäre der Live-Konzerte zumindest im Kino miterleben.
Nur für kurze Zeit soll „Glee on Tour – Der 3D Film“ in den Kinos laufen, von gerade einmal zwei Wochen ist derzeit die Rede. Wer also auf der großen Leinwand sehen möchte, wie es in den Konzerthallen während der „Glee Live! In Concert!“-Tour aussah, sollte sich den Starttermin des Films vormerken und nicht allzu lange mit dem Kinobesuch warten. Hauptsächlich richtet sich die Dokumentation an die Fans der Serie „Glee“, doch wer Spaß an jungen, frischen Performances hat, kann vielleicht auch mal einen Blick riskieren.
„Gerhard Richter – Painting“ ist der Titel einer Dokumentation, die sich dem Leben und Werk eines der bedeutendsten zeitgenössischen Maler widmet, die Deutschland zu bieten hat.
Gerhard Richter prägte mit seinem langjährigen Schaffen nicht nur die deutsche, sondern auch die internationale Kunstszene. Für keine anderen Werke zeitgenössischer deutscher Maler zahlen Kunstsammler aus der ganzen Welt derzeit so viel wie für die Gerhard Richters. Vor allem die Vielfalt seiner Arbeit, die von Abstraktionen über photorealistische Darstellungen bis hin zu modernen Installationen reicht, fasziniert Kenner und Laien gleichermaßen. Diesem Phänomen widmet zero one film nun eine Dokumentation, die in Zusammenarbeit mit dem WDR, dem MDR, Arte, den Deutschen Filmförderfonds und diversen weiteren Institutionen entstanden ist.
„Conan“ ist der neueste Barbarenfilm, der auf den Geschichten von Robert E. Howard basiert. Der muskelbepackte Titelheld zieht hier einmal mehr mit düsteren Rachegelüsten und jeder Menge Schwert-Action im Gepäck in den Kampf gegen den Mörder seiner Eltern.
Marcus Nispels „Conan“ erweitert das Genre der Schwert-Fantasy um einen weiteren Vertreter. Allein die Vorstellung einer Neuverfilmung ließ viele Fans der ursprünglichen Version gequält aufstöhnen und auch die ersten Bilder wurden von vielen Seiten belächelt. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz kehrt im September der berühmteste aller Barbaren in die Kinos zurück, und seine Abenteuer versprechen, dieses Mal noch epischer zu werden.
„Footloose“ erhielt seinerzeit gemischte Kritiken und auch der Erfolg an den Kinokassen war nicht unbedingt überwältigend. Doch längst hat sich der Film einen Kultstatus erarbeitet, von dem das nun folgende Remake bisher nur träumen kann.
Trotz verhaltenem Applaus wurde „Footloose“ als Musikfilm immerhin mit Nominierungen für den besten Song und den besten Score bei den Oscars, den Golden Globes und den Grammy Awards geehrt. Sogar eine Musical-Produktion gab es, sodass wohl genügend Potential für ein erfolgreiches Remake vorhanden zu sein schien, und Regisseur Craig Brewer ist derjenige, der sich dieser Aufgabe angenommen hat. Er versammelte neben einigen erfahrenen Darstellern ein frisches, junges Ensemble um sich, um der Geschichte des 80er-Jahre-Kultfilms neues Leben einzuhauchen. Inwieweit ihm dieses Vorhaben gelungen ist, werden wir im Oktober beurteilen können.
„Cowboys & Aliens“ ist eine der vielen Comic-Verfilmungen, die in diesem Jahr auf den Kinoleinwänden dieser Welt aufschlagen. Die gleichnamige Graphic Novel erschien 2006, die Idee hierzu wurde jedoch schon Ende der 1990er Jahre verkauft.
In „Cowboys & Aliens“ treten Daniel Craig, Harrison Ford, Olivia Wilde, Sam Rockwell und Clancy Brown gegen außerirdische Invasoren an, die sich über ein unbescholtenes Städtchen im Wilden Westen hermachen. Warum sollten Aliens die Erde auch erst in der Moderne besuchen, wenn der technische Fortschritt hier eine ernst zu nehmende Bedrohung darstellt?! So versetzte Comic-Autor Scott Mitchell Rosenberg seine Geschichte kurzerhand in die unendlichen Weiten der amerikanischen Prärie im späten 19. Jahrhundert.
„Final Destination 5“ verlässt sich ganz auf das Erfolgskonzept seiner Vorgänger und wird scheinbar nicht müde, dem Publikum immer wieder bewusst zu machen, dass das nächste tödliche Unglück jederzeit passieren könnte.
Mit „Final Destination 5“ knüpft Regisseur Steven Quale (immerhin Second Unit Director bei „Avatar – Aufbruch nach Pandora“) an eine Reihe an, die im Jahre 2000 mit einer sehr cleveren Filmidee begann. James Wong brachte damals einen Horror-Streifen in die Kinos, der den Zuschauern mit einem verblüffend einfachen, aber dafür umso effektiverem Konzept das Gruseln lehrte. Das Grundgerüst von „Final Destination“ bleibt auch im fünften Teil erhalten, nur ob der Grad an Spannung und Überraschung noch ebenso hoch ist, bleibt abzuwarten.