John Carpenters „The Ward“ wird beim 18. Internationalen Filmfest Oldenburg seine Deutschlandpremiere feiern. Die Geistergeschichte wird jedoch nicht das einzige Highlight sein, das auf die Zuschauer des Festivals wartet.
Mit „The Ward“ von Horror-Spezialist John Carpenter hat sich das Internationale Filmfest Oldenburg eine prestigeträchtige Premiere gesichert. Seinen offiziellen Kinostart begeht der Film am 29. September, doch Besucher des Filmfestivals haben bereits zwei Wochen vorher das unheimliche Vergnügen. „The Ward“ ist die erste Regiearbeit Carpenters bei einem Spielfilm seit „Ghosts of Mars“ 2001, die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Doch die ersten Bilder wirken durchaus viel versprechend und könnten für schaurige Vorfreude bei seinen Fans sorgen.
In „Melancholia“ zeichnet Lars von Trier das verstörende Bild des Weltuntergangs, wie er schöner anzuschauen nicht sein könnte. In traumhaften Bildern erzählt er eine Geschichte von Depressionen und dem Ende der Welt, dem jede Menge großer Namen beiwohnen.
Das Drama „Melancholia“ wird sich höchstwahrscheinlich in die Tradition der Werke von Lars von Trier einreihen, die seit jeher für reichlich Diskussionen sorgen. Einig waren sich Kritiker wie Zuschauer selten, der Däne ist immer ein Garant für Kontroversen. Ob mit schockierenden Geschichten, brutalen Bildwelten oder unangemessenen Äußerungen – Der Regisseur trifft nicht immer den Nerv seiner Zeit, doch jedes Mal genau ins Schwarze, wenn es darum geht, zu polarisieren.
„Colombiana“ ist eine Action-Thriller, der vom Rachefeldzug einer jungen Frau gegen die Mörder ihrer Familie erzählt. Das Drehbuch stammt aus der erprobten Feder von Luc Besson und Robert Mark Kamen, die bereits seit langer Zeit erfolgreich zusammenarbeiten.
Die Hauptrolle in „Colombiana“ hat Zoe Saldana übernommen, die mit „Center Stage“ ihre erste große Rolle landete und spätestens seit „Fluch der Karibik“ und „Star Trek“ den meisten Kinofans ein Begriff sein dürfte. Hier präsentiert sie sich unter der Regie von Olivier Megaton als knallharte Killerin, darf gleichzeitig aber auch eine gefühlvolle und verletzliche Seite zeigen. Gerade das Zusammenspiel von tiefgehenden menschlichen Emotionen und dem eiskalten Wunsch nach Rache macht den Reiz der Geschichte aus.
„Dirty Dancing“ wird in der Tat ein Remake bekommen, so hat es das Filmstudio Lionsgate gestern offiziell bestätigt. Erste Gerüchte hierüber gab es bereits 2009, doch mit der aktuellen Pressemitteilung ist nun allen Spekulationen ein Ende gesetzt worden.
Wer bei „Dirty Dancing“ auch nach dem zwanzigsten Mal die Füße nicht still halten kann und über Patrick Swayzes entschlossenes „Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?!“ einen entzückten Seufzer ausstößt, der wird angesichts der nun bestätigten Nachricht über ein Remake des Kultfilms entweder in blankes Entsetzen verfallen oder sich über die Wiederauferstehung eines modernen Klassikers freuen. Lionsgate gab nun bekannt, dass die Arbeit an einer Neuauflage tatsächlich aufgenommen wurde und Kenny Ortega auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird.
„Der gestiefelte Kater 3D“ ist ein eigenständiges Sequel zur „Shrek“-Reihe, in dem besagter Stubentiger die Hauptrolle übernimmt. Ob der kleine pelzige Degenheld dieser Aufgabe gewachsen ist, wird sich im Dezember zeigen, wenn das Animationsabenteuer in die Kinos kommt.
Genauer gesagt erzählt „Der gestiefelte Kater 3D“ die Vorgeschichte zum Zusammentreffen seines Titelhelden mit dem großen grünen Oger. Lange bevor der Kater zu einer der beliebtesten Figuren der „Shrek“-Reihe wurde, erlebte er nämlich bereits seine eigenen Abenteuer, die den Zuschauern nun in DreamWorks’ neuestem Streich präsentiert werden. Endlich rückt der kleine, aber mutige Held selbst ins Rampenlicht und zeigt, was außer einem hinreißenden Akzent noch in ihm steckt.