Das Programm der Weihnachtsfilme lässt in diesem Jahr wirklich zu wünschen übrig. Gerade einmal drei Kinostarts lassen sich unter diesem Thema verbuchen und das, obwohl uns mit Spekulatius und Co. in den Supermärkten bereits seit Wochen Weihnachtsstimmung aufgedrängt wird.
Trotzdem sollen diese Weihnachtsfilme vorgestellt werden, auch wenn die Auswahl 2011 wirklich dürftig ist. Es gibt fast mehr Silvesterfilme als solche zum Weihnachtsfest – Wie oft kommt das schon vor?! Offenbar war die internationale Kinoindustrie in diesem Jahr zu sehr mit ihren zahlreichen Blockbustern beschäftigt und hatte keine Zeit mehr, sich um ein besinnliches Adventsprogramm zu kümmern. Doch davon wollen wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen und werfen trotzdem einen Blick auf das Weihnachtsprogramm 2011 – Auch wenn dieser nur kurz ausfällt.
Werner Herzog erzählt in seinem Dokumentarfilm „Die Höhle der vergessenen Träume“ von der Entdeckung einer unterirdischen Welt, in der künstlerische Zeugnisse aus längst vergangenen Zeiten bewahrt wurden.
Hierfür durfte Werner Herzog eine Begehung der Höhlen nahe der südfranzösischen Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc und die dort gefundenen Wandmalereien exklusiv filmen. Das Ergebnis taufte er „Die Höhle der vergessenen Träume“, und traumhaft geht es in seiner Dokumentation teilweise wirklich zu. Die wahrscheinlich vor mindestens 32.000 Jahrenentstandenen Zeichnungen an den Höhlenwänden sind die ältesten, von denen man heute weiß, und führen den Zuschauer in eine Ära der Menschheitsgeschichte, die uns nie zuvor derart eindrucksvoll präsentiert wurde.
In „Anonymus“ zeichnet Roland Emmerich eine Verschwörung um einen der berühmtesten Schriftsteller aller Zeiten: War William Shakespeare in Wirklichkeit ein Betrüger, der die Werke eines Anderen als die seinen ausgab?
Das Historiendrama „Anonymus“ ist auf den ersten Blick ein eher ungewöhnliches Werk für den Welten-Zerstörer Roland Emmerich, der sich hier zur Abwechslung einmal nicht um den Ruin unseres Planeten kümmert, wie er es in seinen vielen Katastrophenfilmen bereits mehrfach getan hat. Dafür reißt er eine Weltanschauung nieder, in welcher der Engländer William Shakespeare als eines der größten literarischen Genies aller Zeiten gilt, richtet so manchen Glauben an die schönen Künste zugrunde und verwüstet das stolze Bild der traditionsreichen Welt des Theaters.
Bis zum Kinostart von „Stirb Langsam 5“ wird es noch dauern, doch einige Details sind bereits jetzt veröffentlicht worden. Die wichtigste bestätigte Nachricht ist natürlich die, dass Bruce Willis seine Stammrolle als John McLane wieder aufnimmt.
Denn Niemand könnte sich „Stirb Langsam 5“ ohne den abgewrackten Anti-Helden vorstellen. Viel ist noch nicht bekannt über die vierte Fortsetzung des 1988er Action-Klassikers, auch der deutsche Titel ist bislang wohl nur eine vorläufige Lösung. Im Original wird der Film „A Good Day to Die Hard“ heißen, was man hierzulande daraus macht, bleibt abzuwarten. Zum geplanten Kinostart in Deutschland gibt es ebenfalls noch keine Informationen, in den USA ist derzeit aber der 14. Februar 2013 als Termin angedacht – So wird aus der Weihnachtsaction dieses Mal vielleicht ein Valentinskracher.
Apple-Mitbegründer Steve Jobs ist erst vor einer knappen Woche verstorben, und schon bemüht sich Sony Pictures um die Rechte an seiner Biographie, um einen Film über das Leben des Visionärs Wirklichkeit werden zu lassen.
Das Internet-Magazin Deadline berichtete, dass das Leben von Steve Jobs bald schon verfilmt werden soll. Sony Pictures ist offenbar bereits kurz nach dem Tod desehemaligen Apple-Chefs in Verhandlungen um die Rechte an der von Walter Isaacson geschriebenen Biographie getreten. Das Buch selbst erscheint sowohl bei uns als auch in den USA erst am 24. Oktober, ist jedoch schon jetzt heißt begehrt. Denn diese Lebensbeschreibung ist die einzige, die Steve Jobs noch selbst autorisiert hat.
„Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ ist die erste Kinoversion des beliebten Comic-Stoffes seit fast 40 Jahren. Nach einem Stop-Motion-Abenteuer sowie je zwei Zeichentrick- und Spielfilmen kommt Tintin nun erstmals vollständig animiert auf die große Leinwand.
Denn „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ entstand mithilfe des Motion Capture Verfahrens, das Gestiken und Mimik realer Darsteller in den Computer und auf animierte Figuren überträgt. Eben diese Animation ist leider nicht in jeder Szene gelungen, doch zumindest die Hauptfiguren wirken sehr lebendig, und mitreißend ist das Familienabenteuer allemal. Fans der Comicvorlage werden sich allerdings erst an die veränderte Optik der Figuren gewöhnen müssen, doch schließlich stellten schon die Realverfilmungen in dieser Hinsicht eine Herausforderung dar. Zeit zur Eingewöhnung ist außerdem genug, denn „Das Geheimnis der Einhorn“ soll nur der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe sein.