In „Darkest Hour“ reisen fünf junge Leute nach Moskau für die Party des Jahres – und bekommen angesichts der furchtbarsten Entdeckung der Menschheitsgeschichte den größten Schock ihres Lebens.
Regisseur Chris Gorak hat mit „Darkest Hour“ einen düsteren Science-Fiction-Thriller auf die Leinwand gebannt, der einmal mehr die gesamte Menschheit vor ihre Vernichtung stellt. Damit reiht er seine Produktion ein in eine lange Folge von Filmen und Serien, die ganz auf den geheimnisvollen Schrecken setzten, den außerirdische Invasoren mit sich bringen. Damit sich die Geschichte nicht einfach nur wiederholt, versucht „Darkest Hour“ immerhin einen eigenen Ansatz, welcher die Dimension des Terrors effektiv vergrößern soll.
In der Film- und Serienindustrie ist anscheinend das Märchenfieber ausgebrochen. Gleich zwei Verfilmungen von „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ werden derzeit produziert, als erstes startet „The Brothers Grimm: Snow White“ in den deutschen Kinos.
„The Brothers Grimm: Snow White“ ist wohl der offizielle „deutsche“ Titel von Tarsem Singhs „Mirror Mirror“ und lässt uns wieder einmal über die verworrenen Gedankengänge rätseln, die um die Deutschland-Vermarktung von ausländischen Filmen kreisen. Warum man sich einen neuen englischen Titel ausdenken muss, statt beim Original zu bleiben oder dieses einfach zu übersetzen, werden Außenstehende wohl nie begreifen. Aber jenes Rätsel wollen wir an dieser Stelle nicht lösen, widmen wir uns vielmehr der märchenhaften Entwicklung, die nicht nur Hollywood erfasst zu haben scheint.
In „Sherlock Holmes 2“ schlüpft Robert Downey Jr. erneut in die Rolle des berühmtesten Ermittlers der englischen Literaturgeschichte, stets begleitet von seinem gewitzten Kollegen Dr. Watson, der erneut von Jude Law portraitiert wird.
„Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“ heißt die Fortsetzung der überraschend Action-geladenen Kinoversion von Sir Arthur Conan Doyles Erzählungen, die im Januar 2010 in die Kinos kam. Damals wie heute präsentiert sich Holmes weniger als typisch britischer Gentleman denn als eigenwilliger und moralisch nicht ganz einwandfreier Sturkopf, der dennoch mit brillanten Geistesblitzen zu verwundern vermag. Und eben diesen scharfen Verstand wird er in seinem neuen Abenteuer auch dringend benötigen, denn der Bösewicht erweist sich als kriminelles Genie.
In „Mein Freund, der Delfin“ (OT: „Dolphin Tale“) erzählt Regisseur Charles Martin Smith die wahre Geschichte der Delfin-Dame Winter, die nach einem schweren Unfall durch die Hilfe eines Jungen zurück ins Leben fand.
Dabei darf Winter in „Mein Freund, der Delfin“ sogar selbst die tierische Hauptrolle übernehmen und ihre eigene Geschichte auf die große Leinwand bringen. Neben Jungschauspieler Nathan Gamble, der die Rolle von Winters engagiertem Freund Sayer übernimmt, stehen ihr auch bekannte Darsteller wie Morgan Freeman, Ashley Judd, Harry Connick Jr. und Kris Kristofferson zur Seite, während sie noch einmal jene Zeit erlebt, die vor wenigen Jahren nicht nur ihr eigenes Leben von Grund auf veränderte.
In „Happy New Year“ (OT „New Year’s Eve“) geben sich junge und gestandene Hollywoodstars die Klinke in die Hand und begehen den Jahreswechsel auf ungewöhnliche und humorvolle Art.
Die Komödie „Happy New Year“ von Regisseur Garry Marshall zieht Silvester in die Vorweihnachtszeit und wird damit zu einer der wenigen Kinofilme, die sich in diesem Jahr einen der Feiertage zum Thema nehmen. Neben dem eher spärlich ausfallenden Weihnachtsprogramm 2011 gibt es fast nur noch die russische Komödie „Happy Rutsch“, die ebenfalls als Episodenfilm ausfällt, doch weniger romantisch als die Version aus Hollywood daherkommt. Wer es also auch zum Jahresende emotions- und dennoch humorgeladen mag, ist mit „Happy New Year“ wahrscheinlich besser beraten.
Bei einem Titel wie „Shark Night 3D“ glaubt man natürlich nicht an großes Gefühlskino oder eine anspruchsvolle Erzählung – Und wenn man demnach seine Ansprüche weit herunter schraubt, dann bekommt man genau das, was man erwartet.
Denn „Shark Night 3D“ ist eine wahre Freude für Tierhorror-Fans, wunderbar plastisch bebildert und mit jeder Menge Jagdszenen versetzt, die ebenso Action-reich wie blutig ausfallen – Aber nach einer tiefgründigen Geschichte, Oscar-reifen Schauspielleistungen oder auch nur sinnvollen Dialogen darf man hier nicht zu akribisch suchen. Dafür bekommt man ein dreidimensionales Schlachtfest geliefert, das für Genre-Fans ein absolutes Muss darstellt, für alle Anderen jedoch ein eher dürftiges Spaß-Potenzial bereithält.
In Andrew Niccols „In Time“ wird uns eine erschreckende Zukunftsvision vorgestellt: eine Welt, in der Niemand mehr altern muss – Doch leben dürfen nur die, die es sich leisten können.
Justin Timberlake und Amanda Seyfried kämpfen im Thriller „In Time“ gegen ein unmenschliches System, das ihnen wortwörtlich das Leben aus dem Körper saugt. Ihm widerfährt ein unerwartetes Glück, ein kostbares Geschenk, für das er fortan jedoch wie ein gemeiner Verbrecher gejagt wird. Und sie wird aus ihrer behüteten Welt heraus und mitten in sein turbulentes Abenteuer mit hineingerissen, an dem ab Anfang Dezember auch die deutschen Kinogänger teilhaben können.
Die „Twilight-Saga“ nähert sich ihrem Ende, denn mit „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“ startet demnächst der erste Teil des großen Finales in den deutschen Kinos.
In gut drei Wochen ist es soweit, dann können „Twilight“-Fans in „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht“ Teil 1 endlich wieder mit Edward und Bella mitfiebern und -schmachten. Den Liebhabern der Romane von Stephenie Meyer und ihrer Verfilmungen geht es derzeit wie jüngst allen Harry-Potter-Anhängern: Einerseits sehnen sie den Höhepunkt ihrer Lieblingsgeschichte herbei und wollen endlich sehen, wie sich das ganz große Abenteuer auf den Kinoleinwänden entfaltet; andererseits fürchten sie jedoch das Ende der geliebten Erzählung und sehen so dem Kinostart des vorletzten „Twilight“-Films mit gemischten Gefühlen entgegen.