„Rock of Ages“ ist die Film-Adaption eines gleichnamigen Musicals, das erstmals 2006 aufgeführt wurde. Auf deutsche Bühnen hat es die Produktion bisher nicht geschafft, der Film kommt aber im Juni in unsere Kinos.
Mit einer Geschichte, die so gestrickt wurde, um so viele 80er-Jahre-Rocksongs wie möglich innerhalb der Laufzeit unterzubringen, ist „Rock of Ages“ vor allem etwas für Liebhaber eben genau dieser Musik-Ära. Die Kinoversion ruft nun aber auch noch Fans von Film-Musicals auf den Plan und lockt zudem mit einer Vielzahl bekannter Namen, die sich hier gegenseitig den großen Auftritt streitig machen wollen: Von Tom Cruise über Catherine Zeta-Jones bis hin zu Malin Akermann und Mary J. Blidge könnte die Cast-Liste kaum vielfältiger sein, und vielleicht bringt das dem Musikfilm den entscheidenden Vorteil gegenüber der Bühnenvorlage.
Am Donnerstag startet mit Marvel’s „The Avengers“ einer der meist erwarteten Blockbuster des Jahres. Gleich eine ganze Riege von Superhelden tritt hier in den spannungsreichen Kampf – Und das mit überraschend viel Humor.
So unterhält diese geballte Comic-Power nicht nur Genre-Fans und Anhänger der gedruckten Vorlagen, doch natürlich ist es vor allem diese Fan-Gemeinschaft, die das Aufeinandertreffen einiger der größten Helden des Marvel-Universums mit der größten Spannung erwartet haben. Nachdem in den letzten Jahren zumindest einige der ungewöhnlichen Individuen, die sich in „The Avengers“ versammeln, in eigenen Filmen vorgestellt wurden, ist es nun Zeit für das große Klassentreffen, das sich tatsächlich auch für das nicht-Fan-Publikum als einer der unterhaltsamsten Blockbuster des Jahres entpuppen könnte.
„Leb wohl, meine Königin!“ erzählt die von letzten Tagen der Französischen Revolution und wählt dafür die Perspektive der Bediensteten im königlichen Palast von Versailles.
Das französisch-spanische Drama eröffnete in diesem Jahr die Berlinale und sorgte hier für ersten Gesprächsstoff – und zwar nicht immer zum Besten. Diane Krueger, die in „Leb wohl, meine Königin!“ in die Rolle der berühmt berüchtigten Marie Antoinette schlüpft, erhielt zwar einiges Lob, musste sich von mancher Stelle aber auch anhören, dass man ihr die Monarchin nicht abnehmen könne. Und auch der Film als Ganzes wurde das ein oder andere Mal mit Adjektiven wie „langatmig“ und „uninspiriert“ beschrieben, doch zumindest Freunde von ruhigen Historien-Dramen dürften trotzdem auf ihre Kosten kommen.
Im August startet „Total Recall“ in einer Neufassung, in welcher Colin Farrell in die Rolle des Doug Quaid schlüpft, die einst Arnold Schwarzenegger bekleidet hatte.
Damit wird die lange Reihe von Hollywood-Remakes fortgesetzt, von der man schon kaum noch weiß, wie sie eigentlich begonnen hat, und deren Ende (leider!) noch lange nicht abzusehen ist. Doch warum man sich an altbekannte Stoffe wagen und geliebte Geschichten noch einmal neu aufrollen muss, ja ob moderne Versionen von Kult-Streifen wie eben „Total Recall“ aus dem Jahre 1990 überhaupt gewünscht werden, soll hier nicht diskutiert werden. Sehen wir uns stattdessen einmal an, was die 2012er-Variante unter der Regie von Len Wiseman zu bieten hat.
„Marley“ ist, wie der Titel unschwer erkennen lässt, ein Film über die Musik-Legende Bob Marley, dessen musikalisches Erbe auch drei Jahrzehnte nach seinem Tod noch nachhallt.
Kevin MacDonald hat es sich hier als Regisseur zur Aufgabe gemacht, dem 1981 verstorbenen Bob Marley ein filmisches Denkmal zu setzen und sein Leben und Wirken noch einmal Revue passieren zu lassen. Der wahrscheinliche berühmteste Reggae-Musiker aller Zeiten schuf mit einigen seiner Songs zeitlose Klassiker, die selbst Jenen ein Begriff sind, die mit dieser Musikrichtung nur wenig anzufangen wissen. Wer also sein Wissen etwas auffrischen und mehr über „Marley“ erfahren möchte, sollte sich diese Dokumentation nicht entgehen lassen.
„Bel Ami“ ist die neuerliche Verfilmung des gleichnamigen Romans von Guy de Maupassant, in der Robert Pattinson in die Rolle des Verführers und gesellschaftlichen Aufsteigers schlüpft.
Der französische Schriftsteller veröffentlichte seine Erzählung „Bel Ami“ erstmals 1885,und heute zählt sie zu seinen bekanntesten Werken. Der Geschichte über einen jungen Mann aus dem Kleinbürgertum, der es mit viel Charme, Verführungskunst und rücksichtslosem Ergeiz zu gesellschaftlichem Aufstieg bringt, werden viele autobiographische Züge nachgesagt, sodass die Verfilmung nicht nur zu einer Roman-Adaption, sondern in gewisser Hinsicht auch zu einer Schriftsteller-Biographie wird, in welcher sich nun „Twilight“-Star Robert Pattinson in einer ganz neuen Welt behaupten muss.
„The Cold Light of Day” ist ein Action-Thriller mit Henry Cavill in der Rolle eines jungen Mannes, dessen Familienurlaub eine gänzlich unerwartete Wendung nimmt.
Auch Action-Altmeister Bruce Willis ist hier mit von der Partie, doch er spielt eher eine Nebenrolle, darf mit seiner gewohnt stoischen Miene und seiner schlagkräftigen Erfahrung im Genre aber natürlich trotzdem ausreichend zur allgemeinen Spannung beitragen. Und dann wäre da auch noch Sigourney Weaver, die inmitten als des Testosterons für den weiblichen Touch in „The Cold Light of Day“ sorgt, dabei den Herren aber ebenfalls ziemlich einheizt.