Cowboys & Aliens: Invasion im Wilden Westen
„Cowboys & Aliens“ ist eine der vielen Comic-Verfilmungen, die in diesem Jahr auf den Kinoleinwänden dieser Welt aufschlagen. Die gleichnamige Graphic Novel erschien 2006, die Idee hierzu wurde jedoch schon Ende der 1990er Jahre verkauft.
In „Cowboys & Aliens“ treten Daniel Craig, Harrison Ford, Olivia Wilde, Sam Rockwell und Clancy Brown gegen außerirdische Invasoren an, die sich über ein unbescholtenes Städtchen im Wilden Westen hermachen. Warum sollten Aliens die Erde auch erst in der Moderne besuchen, wenn der technische Fortschritt hier eine ernst zu nehmende Bedrohung darstellt?! So versetzte Comic-Autor Scott Mitchell Rosenberg seine Geschichte kurzerhand in die unendlichen Weiten der amerikanischen Prärie im späten 19. Jahrhundert.
„Cowboys & Aliens“: Begegnung der dritten Art
Im Jahre 1873 wacht Cowboy Jake Lonergan mitten in der Wüste von Arizona auf, ohne Erinnerung daran, wer er ist und wie er hierher kam. In einem nahe gelegenen Städtchen ist er jedoch nicht so fremd, wie er zunächst glaubt. Schon kurz nach seiner Ankunft greift der lange Arm des Gesetztes nach ihm, denn offenbar ist er ein gesuchter Krimineller.
Doch Lonergan und sein Widersacher, Colonel Dolarhyde, müssen sich schon bald zusammenschließen, um eine Gefahr zu bekämpfen, die ihrer beider Leben und das aller anderen Bewohner der Stadt bedroht: seltsame Flugmaschinen attackieren die Stadt und verschleppen einen Menschen nach dem Anderen. Die einzige Hoffnung auf Widerstand liegt im gemeinsamen Handeln, allen persönlichen Spannungen zum trotz.
Wilder Genre-Mix in „Cowboys & Aliens“
Schon 1997 begannen Universal Pictures und DreamWorks mit den Planungen für die filmische Umsetzung einer Idee, die Autor Rosenberg bereits damals mit sich herumtrug, jedoch erst ein Jahrzehnt später als Graphic Novel veröffentlichte. Ob sich die lange Arbeit gelohnt hat, bleibt abzuwarten. Die ersten Bilder sind viel versprechend, und so seltsam sich die Kombination aus Western und Science Fiction im ersten Moment auch anhört (zumindest der Titel würde jedem Trash-Streifen zu Ehre gereichen), gespannt darf man doch erst einmal sein.
Immerhin bietet der Film auch einiges an bekannten Gesichtern auf, allein für den ewig coolen Harrison Ford und Hau-drauf-Profi Daniel Craig lohnt es sich, einen Blick zu riskieren. Hinter der Kamera hatte Regisseur Jon Favreau das Sagen, der bereits mit seinen beiden Verfilmungen zu „Iron Man“ bewies, dass er durchaus ein Händchen für bombastisches Comic-Kino hat. Genre-Fans sollten sich den 25. August 2011 daher schon einmal im Kalender anstreichen, dann begeht „Cowboys & Aliens“ seinen deutschen Kinostart.