Darkest Hour: Aliens über Moskau
In „Darkest Hour“ reisen fünf junge Leute nach Moskau für die Party des Jahres – und bekommen angesichts der furchtbarsten Entdeckung der Menschheitsgeschichte den größten Schock ihres Lebens.
Regisseur Chris Gorak hat mit „Darkest Hour“ einen düsteren Science-Fiction-Thriller auf die Leinwand gebannt, der einmal mehr die gesamte Menschheit vor ihre Vernichtung stellt. Damit reiht er seine Produktion ein in eine lange Folge von Filmen und Serien, die ganz auf den geheimnisvollen Schrecken setzten, den außerirdische Invasoren mit sich bringen. Damit sich die Geschichte nicht einfach nur wiederholt, versucht „Darkest Hour“ immerhin einen eigenen Ansatz, welcher die Dimension des Terrors effektiv vergrößern soll.
„Darkest Hour“: Wenn die Welt dunkel wird
In der Millionenstadt Moskau stehen fünf Freunde nicht etwa vor einer ausgiebigen Sightseeing-Tour, sondern vor einer mehrtägigen Party, für die sich die lange Anreise gelohnt haben soll. Alle Sorgen hinter sich lassen und einfach den Moment genießen, lautet ihre Devise. Doch als schon kurz nach ihrer Ankunft alle Lichter in der russischen Metropole ausgehen und schließlich die ersten Menschen um sie herum auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, ist es mit dem Urlaubsspaß jäh vorbei.
Berichte aus allen Teilen der Welt bestätigen schließlich das Unfassbare: Außerirdische Kreaturen sind auf der Erde gelandet – Und sie sind nicht in friedlicher Absicht gekommen. Nicht einmal das plötzliche Dunkel der sonst hell erleuchteten Großstädte kann die verängstigten Menschen vor der Entdeckung und Vernichtung retten, und sich gegen die Invasoren zu wehren, scheint schließlich die einzige Hoffnung für das Überleben Aller zu sein. Doch wie kämpft man gegen einen Feind, der das Licht zu stehlen vermag und dabei für das menschliche Auge absolut unsichtbar bleibt?
Der Kampf um die Erde beginnt: „Darkest Hour“
Dabei bringt die Idee, die Aliens unsichtbar auf die Menschheit loszulassen, der bereits so oft erzählten Geschichte einige neue Möglichkeiten, und erfrischend ist auch die Tatsache, dass dieses Mal nicht New York oder eine andere U.S.-amerikanische Metropole als Schauplatz dient, sondern die russische Hauptstadt. Abgesehen davon bedient sich „Darkest Hour“ jedoch an vielen Genre-Konventionen und versucht, mit dem bekannten Wechsel aus atemlosem Verstecken und panischer Flucht für Action und Spannung zu sorgen.
Dem anhaltenden Trend folgend präsentiert sich „Darkest Hour“ in hoffentlich effektvollem 3D, um damit das Kino-Jahr 2011 mit Bildgewalt und lautem Getöse zu Ende gehen zu lassen. Die Science-Fiction-Welt revolutionieren wird der Film sicher nicht, doch für unterhaltsames Popcorn-Kino reicht es in jedem Fall – Zumal der Streifen mit seinem offiziellen deutschen Kinostart am 29. Dezember 2011 für wohlige Schauer zum Wechsel in das berühmt berüchtigte Jahr 2012 sorgt, in dem bekanntlich das Ende der Welt nahen soll. Wir warten gespannt, ob am Ende die Aliens oder die Menschen die Oberhand behalten und ob bei dieser schauerlichen Begegnung auf der Erde letztlich wenigstens der Zuschauer gewinnt.