3. Jun

Green Lantern: Ryan Reynolds sieht Grün

„Green Lantern“ ist die nächste Comic-Verfilmung, die Superhelden-Flair in die Kinos bringt. Ryan Reynolds schlüpft hier in die Rolle eines Test-Piloten, der sich plötzlich als Retter des Universums  beweisen muss.

Die DC-Comics vom „Green Lantern“ erzählen ungewöhnlicherweise nicht die Geschichte eines einzelnen Superhelden. Vielmehr trugen im Laufe der Zeit mehrere Personen den Titel, doch unter ihnen sticht einer besonders hervor: Hal Jordan, der erstmals 1959 in den Comics auftauchte, ist wahrscheinlich der bekannteste der Green Lanterns und damit nicht von ungefähr als Titelheld der aktuellen Verfilmung auserkoren worden. Ryan Reynolds spielt den Superhelden wider Willen, für dessen Besetzung auch Chris Pine, Sam Worthington und Justin Timberlake im Gespräch waren.

Ryan Reynolds als „Green Lantern“

Die Gemeinschaft der Green Lanterns ist in Aufruhr: ein neuer Gegner formiert sich, mächtiger als alles, was sie vorher bekämpft haben. Der mysteriöse Feind könnte ganze Zivilisationen vernichten, und einen der größten Krieger der Green Lanterns hat er bereits besiegt. Unverhofft wird Hal Jordan, ein Test-Pilot der U.S. Air Force, dazu auserwählt, seinen Platz einzunehmen. Als erster Mensch überhaupt soll er in die Gemeinschaft der Lanterns aufgenommen werden.

Doch Hal tut sich zunächst schwer, es scheint unsicher, ob er der überwältigenden Aufgabe gewachsen ist. Dass die Green Lanterns nicht gerade begeistert davon sind, nun einen Menschen in ihren Reihen zu haben, hilft da auch nicht sonderlich. Doch mit der Zeit wird klar, dass Hal tatsächlich das Zünglein an der Waage sein könnte und im Kampf gegen den scheinbar übermächtigen Gegner von enormer Bedeutung sein wird.

„Green Lantern“: DC-Comic erstürmt das Kino

„Green Lantern“ ist mit seinem unfreiwilligen Held, den Superkräften, Aliens, Monstern und mutierten Bösewichten eine recht typische Comic-Verfilmung. Dabei sah ein erster Entwurf vor, den Stoff in Form einer Komödie ins Kino zu bringen. Doch unter den Fans wurde angesichts solcher Ideen schnell Unmut laut, und die Verantwortlichen entschlossen sich für eine ernsthaftere Herangehensweise. So suchten sie auch lange nach der richtigen Besetzung für ihren Titelhelden, bis sie schließlich bei Ryan Reynolds landeten, der nach „Blade Trinity“ und „X-Men Origins: Wolverine“ hier seinen dritten Auftritt in einer Comic-Verfilmung hat.

Den Part der weiblichen Hauptrolle übernahm Blake Lively, die den meisten wohl aus der TV-Serie „Gossip Girl“ bekannt sein dürfte. Sie verblasst neben all den grün-gewandeten Superhelden jedoch ein wenig, aber vielleicht hat sie in zukünftigen DC-Projekten ja noch Gelegenheit, ihre Rolle auszubauen. Denn Regisseur Martin Campbell und die Verantwortlichen der Filmstudios sollen bereits mit der Idee liebäugeln, „Green Lantern“ als Ausgangspunkt für eine Trilogie zu verwenden.

Erst einmal werden jedoch die Zuschauer über den Erfolg des ersten Films entscheiden, der seinen Kinostart in den deutschen Lichtspielhäusern am 28. Juli 2011 begeht. Dann wird sich zeigen, ob dem Comic-Helden weitere Leinwand-Auftritte vergönnt sein werden. Aber Grün ist ja bekanntlich die Farbe der Hoffnung

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am 27. Juli 2011 um 09:29 Uhr
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