10. Sep

Resident Evil: Afterlife im Kino

Im vierten Teil der Resident Evil Realverfilmung, ist bereits die gesamte Menschheit dem Zombie-Virus zum Opfer gefallen. Natürlich gibt es wie immer noch vereinzelte Überlebende wie die Protgagonistin Alice, wie immer gespielt von Milla Jovovich.

Resident Evil:Afterlife ©flickr.com/alfredituzz :B

Alice versucht in Los Angeles weitere Überlebende zu finden und nebenbei die Umbrella Corporation, die den Virus entwickelt hat, endgültig zu zerstören.

Natürlich ist Los Angeles mittlerweile ein Zombiestadt, aber Alice ist glücklicherweise wie in den vorherigen Teilen eine fast unbesiegbare Ein-Frau-Armee, die im Alleingang Hunderte von Untoten ausschaltet, ohne mit der Wimper zu zucken.

Resident Evil: Afterlife im Kino – 3D Action nonstop

Dabei gibt es natürlich wieder viele Action Sequenzen zu sehen. Diese sehen diesmal  noch eindrucksvoller aus, besonders wenn man sich den Film im 3D-Kino anschaut. Bei der ganzen Coolness und den hin und wieder auftauchenden Schockmomenten braucht man eigentlich auch gar keine große Story mehr, die würde nur vom Wesentlichen ablenken.

Unterhaltsam ist es auch allemal, eben Popcorn-Kino, bei dem man mal abschalten kann und die ganzen Effekte bewundert. Wenn man die Teile davor mochte, wird man auch diesen mögen.

Wenn man zu den Anhängern der Vorlage, also der gleichnamigen Videospielreihe Resident Evil, gehört, wird man sich vielleicht immer noch mit dem relativ losen Bezug schwertun. Natürlich tauchen viele Figuren aus der Spielvorlage auf und gerade Bösewicht Albert Wesker hat auch endlich einen Auftritt, der ihm gerecht wird.

Andere Charaktere sind aber insgesamt eher lieblos eingefügt, zwar wurden die Namen übernommen, aber neben Alice sind sie bestenfalls schmückendes Beiwerk und erscheinen dadurch austauschbar.

Allerdings gibt es zwischen Actiongenre und Survival Horror auch einen entscheidenden Unterschied, und das ist die Menge der Munition und die relative Stärke des Protagonisten im Verhältnis zu den unzähligen Feinden. In diesem Film stehen vor allem die eindrucksvollen Kampfsequenzen im Vordergrund und das Gefühl des Überlebenskampfes will sich nie so recht einstellen, gerade weil die Heldin zu übermächtig erscheint.

Wenn man lieber so einen Film sehen möchte, wäre eher Paul W. S. Anderson’s Klassiker Event Horizon – Am Rande des Universums empfehlenswert als sein neuer Film. Alternativ dazu kann man auch zum komplett computeranimierten Film Resident Evil: Degeneration greifen, der sich wesentlich näher an der Spielvorlage orientiert.

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