Der Horrorfilm “The Cabin in the Woods”, der unter anderem aus der Feder von Joss Whedon stammt, erzählt von einem tödlichen Geheimnis in einer – so verspricht es schließlich der Titel – Hütte im Wald.
Dabei ist die Prämisse des Films – Fünf Freunde landen auf einer Reise in einer verlassenen Waldhütte und müssen feststellen, dass hier schlimme, schlimme Dinge passieren – ja bei Weitem nichts Neues. Doch die Macher von „The Cabin in the Woods“ versprechen, dass die Geschichte hier eine noch unbekannte Wendung nimmt und ihr Film ganze neue Dimensionen des Horror-Genres ausloten könnte. Ist das selbstbewusster Optimismus oder nur eine gute Werbestrategie? Herausfinden können wir das leider nur, indem wir uns den Film selbst im Kino ansehen, doch dafür müssen wir noch einige Wochen warten. Zeit genug, sich schon so manchen Gedanken zu machen.
„Journey 2: The Mysterious Island“ ist der Originaltitel eines Abenteuerfilms, der bei uns als „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ in die Kinos kommt – natürlich in 3D, damit der Spaß umso größer wird.
Dabei handelt es sich um die Fortsetzung zu Eric Brevigs „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahre 2008. Schon damals spielte sich das Abenteuer in 3D ab – Und das war auch gut so, denn die Geschichte war nur lauwarm und auch der für solche Filme prädestinierte Brendan Fraser konnte da nur noch wenig retten. Das Sequel kann sich unterdessen nicht mehr auf seinen gewinnenden Charme verlassen, denn an seiner statt übernimmt Dwayne „The Rock“ Johnson die zweite Hauptrolle neben dem um Einiges erwachsener gewordenen Josh Hutcherson. Ob sich so „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ für den Zuschauer lohnt und „Journey 2: The Mysterious Island“ zum großen Kinospaß werden kann, bleibt abzuwarten.
„Hugo Cabret“ ist die Kinoversion des gleichnamigen Kinderbuches von Brian Selznick und präsentiert Martin Scorseses Vorstellung der wortwörtlich wundervollen Welt seiner jungen Hauptfigur in neuester 3D-Technologie.
Die Vorlage zu „Hugo Cabret“ erschien in den USA erstmals 2007 und schon kurz nach der Veröffentlichung sicherte sich Martin Scorsese die Filmrechte. Die deutsche Fassung kam erst 2008 in den Handel, bislang hatte die Geschichte um den Waisenjungen Hugo und das große Geheimnis, das er zu entschlüsseln versucht, also noch nicht allzu viel Gelegenheit, sich eine treue Fanbasis aufzubauen, die auch den Kinofilm sicher zu einem Erfolg machen könnte. Doch die bereits veröffentlichten Bilder machen Lust auf mehr, auch wenn man die Buchvorlage bisher wenig wahrgenommen hat. Außerdem ziehen große Namen eigentlich fast immer, wie die Erfahrung zeigt – Und von diesen hat „Hugo Cabret“ tatsächlich reichlich.
In „Darkest Hour“ reisen fünf junge Leute nach Moskau für die Party des Jahres – und bekommen angesichts der furchtbarsten Entdeckung der Menschheitsgeschichte den größten Schock ihres Lebens.
Regisseur Chris Gorak hat mit „Darkest Hour“ einen düsteren Science-Fiction-Thriller auf die Leinwand gebannt, der einmal mehr die gesamte Menschheit vor ihre Vernichtung stellt. Damit reiht er seine Produktion ein in eine lange Folge von Filmen und Serien, die ganz auf den geheimnisvollen Schrecken setzten, den außerirdische Invasoren mit sich bringen. Damit sich die Geschichte nicht einfach nur wiederholt, versucht „Darkest Hour“ immerhin einen eigenen Ansatz, welcher die Dimension des Terrors effektiv vergrößern soll.
In „Mein Freund, der Delfin“ (OT: „Dolphin Tale“) erzählt Regisseur Charles Martin Smith die wahre Geschichte der Delfin-Dame Winter, die nach einem schweren Unfall durch die Hilfe eines Jungen zurück ins Leben fand.
Dabei darf Winter in „Mein Freund, der Delfin“ sogar selbst die tierische Hauptrolle übernehmen und ihre eigene Geschichte auf die große Leinwand bringen. Neben Jungschauspieler Nathan Gamble, der die Rolle von Winters engagiertem Freund Sayer übernimmt, stehen ihr auch bekannte Darsteller wie Morgan Freeman, Ashley Judd, Harry Connick Jr. und Kris Kristofferson zur Seite, während sie noch einmal jene Zeit erlebt, die vor wenigen Jahren nicht nur ihr eigenes Leben von Grund auf veränderte.
Bei einem Titel wie „Shark Night 3D“ glaubt man natürlich nicht an großes Gefühlskino oder eine anspruchsvolle Erzählung – Und wenn man demnach seine Ansprüche weit herunter schraubt, dann bekommt man genau das, was man erwartet.
Denn „Shark Night 3D“ ist eine wahre Freude für Tierhorror-Fans, wunderbar plastisch bebildert und mit jeder Menge Jagdszenen versetzt, die ebenso Action-reich wie blutig ausfallen – Aber nach einer tiefgründigen Geschichte, Oscar-reifen Schauspielleistungen oder auch nur sinnvollen Dialogen darf man hier nicht zu akribisch suchen. Dafür bekommt man ein dreidimensionales Schlachtfest geliefert, das für Genre-Fans ein absolutes Muss darstellt, für alle Anderen jedoch ein eher dürftiges Spaß-Potenzial bereithält.
Das Programm der Weihnachtsfilme lässt in diesem Jahr wirklich zu wünschen übrig. Gerade einmal drei Kinostarts lassen sich unter diesem Thema verbuchen und das, obwohl uns mit Spekulatius und Co. in den Supermärkten bereits seit Wochen Weihnachtsstimmung aufgedrängt wird.
Trotzdem sollen diese Weihnachtsfilme vorgestellt werden, auch wenn die Auswahl 2011 wirklich dürftig ist. Es gibt fast mehr Silvesterfilme als solche zum Weihnachtsfest – Wie oft kommt das schon vor?! Offenbar war die internationale Kinoindustrie in diesem Jahr zu sehr mit ihren zahlreichen Blockbustern beschäftigt und hatte keine Zeit mehr, sich um ein besinnliches Adventsprogramm zu kümmern. Doch davon wollen wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen und werfen trotzdem einen Blick auf das Weihnachtsprogramm 2011 – Auch wenn dieser nur kurz ausfällt.
Werner Herzog erzählt in seinem Dokumentarfilm „Die Höhle der vergessenen Träume“ von der Entdeckung einer unterirdischen Welt, in der künstlerische Zeugnisse aus längst vergangenen Zeiten bewahrt wurden.
Hierfür durfte Werner Herzog eine Begehung der Höhlen nahe der südfranzösischen Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc und die dort gefundenen Wandmalereien exklusiv filmen. Das Ergebnis taufte er „Die Höhle der vergessenen Träume“, und traumhaft geht es in seiner Dokumentation teilweise wirklich zu. Die wahrscheinlich vor mindestens 32.000 Jahrenentstandenen Zeichnungen an den Höhlenwänden sind die ältesten, von denen man heute weiß, und führen den Zuschauer in eine Ära der Menschheitsgeschichte, die uns nie zuvor derart eindrucksvoll präsentiert wurde.
„Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ ist die erste Kinoversion des beliebten Comic-Stoffes seit fast 40 Jahren. Nach einem Stop-Motion-Abenteuer sowie je zwei Zeichentrick- und Spielfilmen kommt Tintin nun erstmals vollständig animiert auf die große Leinwand.
Denn „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ entstand mithilfe des Motion Capture Verfahrens, das Gestiken und Mimik realer Darsteller in den Computer und auf animierte Figuren überträgt. Eben diese Animation ist leider nicht in jeder Szene gelungen, doch zumindest die Hauptfiguren wirken sehr lebendig, und mitreißend ist das Familienabenteuer allemal. Fans der Comicvorlage werden sich allerdings erst an die veränderte Optik der Figuren gewöhnen müssen, doch schließlich stellten schon die Realverfilmungen in dieser Hinsicht eine Herausforderung dar. Zeit zur Eingewöhnung ist außerdem genug, denn „Das Geheimnis der Einhorn“ soll nur der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe sein.
Disneys „Der König der Löwen“ ist kürzlich in den USA wieder in den Kinos angelaufen, und auch bei uns steht der Neustart vor der Tür. Einer der beliebtesten Zeichentrickfilme aller Zeiten erlebt so in 3D seine Kino-Wiedergeburt.
Wenn „Der König der Löwen“ in 3D auf der Leinwand erstrahlt, werden sicherlich nicht nur Kinderaugen leuchten. Denn das Abenteuer aus der afrikanischen Savanne gehört nicht nur zu den erfolgreichsten Disney-Produktionen überhaupt, sondern hat sich als wahrer Familienfilm etabliert, der große und kleine Filmfans gleichermaßen zu begeistern weiß. Spätestens nach dem Erfolgdes gleichnamigen Musicals ist „Der König der Löwen“ absoluter Kult, und die 3D-Wiederaufführung dürfte diesen Status nur noch mehr festigen.
Walt Disneys „Der König der Löwen“ in 3D
Die Geschichte kennt inzwischen wohl Jeder: Irgendwo in der afrikanischen Savanne begrüßen Mufasa und Sarabi, die Herrscher der Tiere, ihren lang ersehnten Nachwuchs. Der kleine Simba, naseweis und neugierig, wächst wohl behütet auf, bis der Bruder des Königs, der niederträchtige Scar, beschließt, die Macht an sich zu reißen. Mit einer List lockt er Mufasa in seinen Tod und entledigt sich zugleich dessen Sohnes, da Simba die Schuld für das Geschehene bei sich selbst sucht und entsetzt aus dem Königreich flüchtet.