„Der Lorax” ist ein Animationsfilm nach einem bei uns eher weniger bekannten Kinderbuch, das Dr. Seuss erstmals 1971 veröffentlichte.
Das Buch ist dabei mehr als nur eine Erzählung für Kinder, sondern ein mitreißendes Plädoyer gegen die Zerstörung unserer Umwelt. Immerhin spielt sie in einer Welt, in der echte Bäume nur noch in Geschichten existieren, doch ein seltsames kleines Wesen verkörpert die Hoffnung darauf, dass eine Kehrtwende auch in der schlimmsten Zerstörung noch möglich ist. Damit nahm sich Dr. Seuss alias Theodor Seuss Geisel, der Zeit seines Lebens fast vier Dutzend Kinderbücher veröffentlichte, eines weltumspannenden Themas an, verpackte es aber in einer einfachen kleinen Geschichte, die nun in Form des 3D-Animationsfilms „Der Lorax” in die Kinos kommt.
Mit „Avatar“ hat sich James Cameron selbst einen Traum erfüllt, neue Standards in der 3D-Technik gesetzt und zudem eine Welt geschaffen, in der scheinbar alles möglich ist.
Und offenbar fühlt sich der Filmemacher selbst im „Avatar“-Universum so wohl, dass er augenblicklich an kein anderes Spielfilmprojekt auch nur den flüchtigsten Gedanken verschwenden möchte. In einem aktuellen Interview mit der New York Times ließ James Cameron jedenfalls verlauten, er wolle sich vorerst nur auf Sequels zu seiner Weltraumversion einer „Pocahontas“-Geschichte konzentrieren und dabei nur für sich allein arbeiten.
Am Donnerstag startet mit Marvel’s „The Avengers“ einer der meist erwarteten Blockbuster des Jahres. Gleich eine ganze Riege von Superhelden tritt hier in den spannungsreichen Kampf – Und das mit überraschend viel Humor.
So unterhält diese geballte Comic-Power nicht nur Genre-Fans und Anhänger der gedruckten Vorlagen, doch natürlich ist es vor allem diese Fan-Gemeinschaft, die das Aufeinandertreffen einiger der größten Helden des Marvel-Universums mit der größten Spannung erwartet haben. Nachdem in den letzten Jahren zumindest einige der ungewöhnlichen Individuen, die sich in „The Avengers“ versammeln, in eigenen Filmen vorgestellt wurden, ist es nun Zeit für das große Klassentreffen, das sich tatsächlich auch für das nicht-Fan-Publikum als einer der unterhaltsamsten Blockbuster des Jahres entpuppen könnte.
Mit „Men in Black 3“ kommt in diesem Frühjahr eine Fortsetzung in die Kinos, mit der wohl nicht Viele gerechnet haben. Immerhin liegt Teil 2 schon zehn lange Jahre zurück.
Doch auch wenn dieses erste Sequel im Vergleich zum Original von 1997 zu wünschen übrig ließ, hat sich das Franchise nun wieder ins Bewusstsein der Filmemacher gedrängt und darf daher im Mai diesen Jahres für ein weiteres Kino-Abenteuer herhalten. Das Schönste daran: Will Smith und Tommy Lee Jones sind wieder mit von der Partie, zumindest in dieser Hinsicht müssen sich Fans der Reihe also keine Sorgen um die Authentizität des Films machen. Doch mit einigen Neuerungen müssen wir dennoch zurecht kommen, immerhin soll eine Geschichte mit jeder Fortsetzung nicht nur an Altbewährtem festhalten, sondern sich auch ein wenig weiterentwickeln. Nur so bleibt es schließlich für den Zuschauer interessant.
Der Horrorfilm “The Cabin in the Woods”, der unter anderem aus der Feder von Joss Whedon stammt, erzählt von einem tödlichen Geheimnis in einer – so verspricht es schließlich der Titel – Hütte im Wald.
Dabei ist die Prämisse des Films – Fünf Freunde landen auf einer Reise in einer verlassenen Waldhütte und müssen feststellen, dass hier schlimme, schlimme Dinge passieren – ja bei Weitem nichts Neues. Doch die Macher von „The Cabin in the Woods“ versprechen, dass die Geschichte hier eine noch unbekannte Wendung nimmt und ihr Film ganze neue Dimensionen des Horror-Genres ausloten könnte. Ist das selbstbewusster Optimismus oder nur eine gute Werbestrategie? Herausfinden können wir das leider nur, indem wir uns den Film selbst im Kino ansehen, doch dafür müssen wir noch einige Wochen warten. Zeit genug, sich schon so manchen Gedanken zu machen.
„Journey 2: The Mysterious Island“ ist der Originaltitel eines Abenteuerfilms, der bei uns als „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ in die Kinos kommt – natürlich in 3D, damit der Spaß umso größer wird.
Dabei handelt es sich um die Fortsetzung zu Eric Brevigs „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahre 2008. Schon damals spielte sich das Abenteuer in 3D ab – Und das war auch gut so, denn die Geschichte war nur lauwarm und auch der für solche Filme prädestinierte Brendan Fraser konnte da nur noch wenig retten. Das Sequel kann sich unterdessen nicht mehr auf seinen gewinnenden Charme verlassen, denn an seiner statt übernimmt Dwayne „The Rock“ Johnson die zweite Hauptrolle neben dem um Einiges erwachsener gewordenen Josh Hutcherson. Ob sich so „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ für den Zuschauer lohnt und „Journey 2: The Mysterious Island“ zum großen Kinospaß werden kann, bleibt abzuwarten.
„Hugo Cabret“ ist die Kinoversion des gleichnamigen Kinderbuches von Brian Selznick und präsentiert Martin Scorseses Vorstellung der wortwörtlich wundervollen Welt seiner jungen Hauptfigur in neuester 3D-Technologie.
Die Vorlage zu „Hugo Cabret“ erschien in den USA erstmals 2007 und schon kurz nach der Veröffentlichung sicherte sich Martin Scorsese die Filmrechte. Die deutsche Fassung kam erst 2008 in den Handel, bislang hatte die Geschichte um den Waisenjungen Hugo und das große Geheimnis, das er zu entschlüsseln versucht, also noch nicht allzu viel Gelegenheit, sich eine treue Fanbasis aufzubauen, die auch den Kinofilm sicher zu einem Erfolg machen könnte. Doch die bereits veröffentlichten Bilder machen Lust auf mehr, auch wenn man die Buchvorlage bisher wenig wahrgenommen hat. Außerdem ziehen große Namen eigentlich fast immer, wie die Erfahrung zeigt – Und von diesen hat „Hugo Cabret“ tatsächlich reichlich.
In „Darkest Hour“ reisen fünf junge Leute nach Moskau für die Party des Jahres – und bekommen angesichts der furchtbarsten Entdeckung der Menschheitsgeschichte den größten Schock ihres Lebens.
Regisseur Chris Gorak hat mit „Darkest Hour“ einen düsteren Science-Fiction-Thriller auf die Leinwand gebannt, der einmal mehr die gesamte Menschheit vor ihre Vernichtung stellt. Damit reiht er seine Produktion ein in eine lange Folge von Filmen und Serien, die ganz auf den geheimnisvollen Schrecken setzten, den außerirdische Invasoren mit sich bringen. Damit sich die Geschichte nicht einfach nur wiederholt, versucht „Darkest Hour“ immerhin einen eigenen Ansatz, welcher die Dimension des Terrors effektiv vergrößern soll.
In „Mein Freund, der Delfin“ (OT: „Dolphin Tale“) erzählt Regisseur Charles Martin Smith die wahre Geschichte der Delfin-Dame Winter, die nach einem schweren Unfall durch die Hilfe eines Jungen zurück ins Leben fand.
Dabei darf Winter in „Mein Freund, der Delfin“ sogar selbst die tierische Hauptrolle übernehmen und ihre eigene Geschichte auf die große Leinwand bringen. Neben Jungschauspieler Nathan Gamble, der die Rolle von Winters engagiertem Freund Sayer übernimmt, stehen ihr auch bekannte Darsteller wie Morgan Freeman, Ashley Judd, Harry Connick Jr. und Kris Kristofferson zur Seite, während sie noch einmal jene Zeit erlebt, die vor wenigen Jahren nicht nur ihr eigenes Leben von Grund auf veränderte.
Bei einem Titel wie „Shark Night 3D“ glaubt man natürlich nicht an großes Gefühlskino oder eine anspruchsvolle Erzählung – Und wenn man demnach seine Ansprüche weit herunter schraubt, dann bekommt man genau das, was man erwartet.
Denn „Shark Night 3D“ ist eine wahre Freude für Tierhorror-Fans, wunderbar plastisch bebildert und mit jeder Menge Jagdszenen versetzt, die ebenso Action-reich wie blutig ausfallen – Aber nach einer tiefgründigen Geschichte, Oscar-reifen Schauspielleistungen oder auch nur sinnvollen Dialogen darf man hier nicht zu akribisch suchen. Dafür bekommt man ein dreidimensionales Schlachtfest geliefert, das für Genre-Fans ein absolutes Muss darstellt, für alle Anderen jedoch ein eher dürftiges Spaß-Potenzial bereithält.