„Skyfall“ heißt das neueste Abenteuer von James Bond, in dem erneut ein gestählter Daniel Craig in die Rolle des erfolgreichsten Geheimagenten der Filmgeschichte schlüpft.
Es ist er mittlerweile 25. Film der „007“-Reihe (der 24., lässt man den offiziell nicht dazugehörigen, weil nicht von Eon Productions produzierten „Sag niemals nie“ [1983] außen vor; der 23., zählt man auch den auf dem gleichnamigen Roman basierenden Fernsehfilm „Casino Royale“ von 1954 nicht mit), deren Ende noch längst nicht abzusehen ist. Bei einer solchen Menge an Leinwandabenteuern ist die Spannweite in Sachen Qualität recht groß, gemeinhin gilt zum Beispiel „Stirb an einem anderen Tag“ [2002] als einer der schlechtesten Bond-Filme, während Daniel Craig 2006 in „Casino Royale“ nach Meinung Vieler einen der besten 007 überhaupt gab. Ob er diesen Erfolg mit „Skyfall“ wiederholen kann, werden wir erst im November erfahren; Sehen wir uns bis dahin an, was wir bereits zum neuen Bond-Film wissen.
Am Donnerstag startet mit Marvel’s „The Avengers“ einer der meist erwarteten Blockbuster des Jahres. Gleich eine ganze Riege von Superhelden tritt hier in den spannungsreichen Kampf – Und das mit überraschend viel Humor.
So unterhält diese geballte Comic-Power nicht nur Genre-Fans und Anhänger der gedruckten Vorlagen, doch natürlich ist es vor allem diese Fan-Gemeinschaft, die das Aufeinandertreffen einiger der größten Helden des Marvel-Universums mit der größten Spannung erwartet haben. Nachdem in den letzten Jahren zumindest einige der ungewöhnlichen Individuen, die sich in „The Avengers“ versammeln, in eigenen Filmen vorgestellt wurden, ist es nun Zeit für das große Klassentreffen, das sich tatsächlich auch für das nicht-Fan-Publikum als einer der unterhaltsamsten Blockbuster des Jahres entpuppen könnte.
Im August startet „Total Recall“ in einer Neufassung, in welcher Colin Farrell in die Rolle des Doug Quaid schlüpft, die einst Arnold Schwarzenegger bekleidet hatte.
Damit wird die lange Reihe von Hollywood-Remakes fortgesetzt, von der man schon kaum noch weiß, wie sie eigentlich begonnen hat, und deren Ende (leider!) noch lange nicht abzusehen ist. Doch warum man sich an altbekannte Stoffe wagen und geliebte Geschichten noch einmal neu aufrollen muss, ja ob moderne Versionen von Kult-Streifen wie eben „Total Recall“ aus dem Jahre 1990 überhaupt gewünscht werden, soll hier nicht diskutiert werden. Sehen wir uns stattdessen einmal an, was die 2012er-Variante unter der Regie von Len Wiseman zu bieten hat.
„The Cold Light of Day” ist ein Action-Thriller mit Henry Cavill in der Rolle eines jungen Mannes, dessen Familienurlaub eine gänzlich unerwartete Wendung nimmt.
Auch Action-Altmeister Bruce Willis ist hier mit von der Partie, doch er spielt eher eine Nebenrolle, darf mit seiner gewohnt stoischen Miene und seiner schlagkräftigen Erfahrung im Genre aber natürlich trotzdem ausreichend zur allgemeinen Spannung beitragen. Und dann wäre da auch noch Sigourney Weaver, die inmitten als des Testosterons für den weiblichen Touch in „The Cold Light of Day“ sorgt, dabei den Herren aber ebenfalls ziemlich einheizt.
Mit „Men in Black 3“ kommt in diesem Frühjahr eine Fortsetzung in die Kinos, mit der wohl nicht Viele gerechnet haben. Immerhin liegt Teil 2 schon zehn lange Jahre zurück.
Doch auch wenn dieses erste Sequel im Vergleich zum Original von 1997 zu wünschen übrig ließ, hat sich das Franchise nun wieder ins Bewusstsein der Filmemacher gedrängt und darf daher im Mai diesen Jahres für ein weiteres Kino-Abenteuer herhalten. Das Schönste daran: Will Smith und Tommy Lee Jones sind wieder mit von der Partie, zumindest in dieser Hinsicht müssen sich Fans der Reihe also keine Sorgen um die Authentizität des Films machen. Doch mit einigen Neuerungen müssen wir dennoch zurecht kommen, immerhin soll eine Geschichte mit jeder Fortsetzung nicht nur an Altbewährtem festhalten, sondern sich auch ein wenig weiterentwickeln. Nur so bleibt es schließlich für den Zuschauer interessant.
„Battleship“ ist die neueste Variante der altbekannten Geschichte, in denen Menschen in einem lauten Getümmel gegen fiese Aliens kämpfen. Doch dieses Mal beginnt die Schlacht nicht in einer Großstadt, sondern auf hoher See.
Und da es offenbar keine andere Möglichkeit gibt, Seeschlachten ideenreich zu inszenieren, mussten sich die Macher hinter „Battleship“ erst einmal die Rechte an dem beliebten Gesellschaftsspiel „Schiffe versenken“ sichern. Kein Witz! Der Action-Reißer ist tatsächlich die Verfilmung des Strategiespiels, bei dem mindestens zwei Gegner ihre durch Kreuzchen in einem auf Papier aufgemalten Gitter gekennzeichneten „Schlachtschiffe“ vor dem jeweils anderen zu verbergen suchen. Doch abgesehen von dem Titel des im Original als „Battleship“ bekannten Spiels muss man nach Gemeinsamkeiten zwischen der Papier- und der Leinwand-Variante erst einmal suchen.
In „Sherlock Holmes 2“ schlüpft Robert Downey Jr. erneut in die Rolle des berühmtesten Ermittlers der englischen Literaturgeschichte, stets begleitet von seinem gewitzten Kollegen Dr. Watson, der erneut von Jude Law portraitiert wird.
„Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“ heißt die Fortsetzung der überraschend Action-geladenen Kinoversion von Sir Arthur Conan Doyles Erzählungen, die im Januar 2010 in die Kinos kam. Damals wie heute präsentiert sich Holmes weniger als typisch britischer Gentleman denn als eigenwilliger und moralisch nicht ganz einwandfreier Sturkopf, der dennoch mit brillanten Geistesblitzen zu verwundern vermag. Und eben diesen scharfen Verstand wird er in seinem neuen Abenteuer auch dringend benötigen, denn der Bösewicht erweist sich als kriminelles Genie.
In Andrew Niccols „In Time“ wird uns eine erschreckende Zukunftsvision vorgestellt: eine Welt, in der Niemand mehr altern muss – Doch leben dürfen nur die, die es sich leisten können.
Justin Timberlake und Amanda Seyfried kämpfen im Thriller „In Time“ gegen ein unmenschliches System, das ihnen wortwörtlich das Leben aus dem Körper saugt. Ihm widerfährt ein unerwartetes Glück, ein kostbares Geschenk, für das er fortan jedoch wie ein gemeiner Verbrecher gejagt wird. Und sie wird aus ihrer behüteten Welt heraus und mitten in sein turbulentes Abenteuer mit hineingerissen, an dem ab Anfang Dezember auch die deutschen Kinogänger teilhaben können.
Bis zum Kinostart von „Stirb Langsam 5“ wird es noch dauern, doch einige Details sind bereits jetzt veröffentlicht worden. Die wichtigste bestätigte Nachricht ist natürlich die, dass Bruce Willis seine Stammrolle als John McLane wieder aufnimmt.
Denn Niemand könnte sich „Stirb Langsam 5“ ohne den abgewrackten Anti-Helden vorstellen. Viel ist noch nicht bekannt über die vierte Fortsetzung des 1988er Action-Klassikers, auch der deutsche Titel ist bislang wohl nur eine vorläufige Lösung. Im Original wird der Film „A Good Day to Die Hard“ heißen, was man hierzulande daraus macht, bleibt abzuwarten. Zum geplanten Kinostart in Deutschland gibt es ebenfalls noch keine Informationen, in den USA ist derzeit aber der 14. Februar 2013 als Termin angedacht – So wird aus der Weihnachtsaction dieses Mal vielleicht ein Valentinskracher.
Taylor Lautner spielt in „Atemlos – Gefährliche Wahrheit“ seine erste große Rolle neben jener des liebeskranken Werwolfs in der berühmt-berüchtigten „Twilight“-Saga, die ihr Ende erst nächstes Jahr finden wird.
In dem Thriller „Atemlos – Gefährliche Wahrheit“ will Taylor Lautner beweisen, dass er mehr kann als nur wild entschlossen dreinzuschauen und regelmäßig sein Shirt zwecks Muskel-Schau zu lüften. Der Jungschauspieler wagt sich hier auf Action-reiches Terrain und muss sich nicht nur inmitten einer gnadenlosen Hetzjagd, sondern auch neben gestandenen Kollegen wie Alfred Molina, Sigourney Weaver, Jason Isaacs und Maria Bello behaupten.