In „Für immer der Deine“ nach der gleichnamigen Erzählung von Nicholas Sparks folgt Zac Efron einem Schicksalspfad und führt damit sein Leben in eine ganz neue Richtung.
Das romantische Drama, das im Original den Titel „The Lucky One“ trägt, ist bereits die siebte Verfilmung eines Romans von Nicholas Sparks – Und ganz sicher nicht die letzte, denn zwei weitere Produktionen stehen bereits in den Startlöchern. Der U.S.-amerikanische Autor verpackt in seinen Werken dramatische Schicksalsschläge und ganz große Gefühle in einer anrührenden Geschichte, die meist von einer zweiten Chance erzählt – So natürlich auch in „Für immer der Deine“.
Die Vorbereitungen für die Berlinale 2012 laufen auf Hochtouren, und erste Mitteilungen machen bereits neugierig auf das bevorstehende Filmfestival sowie die illustre Runde der geladenen Gäste.
Das detaillierte Programm der Berlinale 2012 wird erst bei der Pressekonferenz am 31. Januar 2012 bekannt gegeben. Doch die bereits geleisteten Ankündigen genügen, um festzustellen, dass die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin erneut mit einigen Highlights aufwarten können, sowohl was die Filmauswahl als auch die hochkarätigen Gäste angeht: Seit dem 02. Januar steht fest, dass die zweifach Oscar-prämierte Meryl Streep im Mittelpunkt der diesjährigen Hommage stehen und bei dieser Gelegenheit mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet werden wird, und natürlich stellt sie dabei auch ihre neueste Arbeit als „Die eiserne Lady“ vor.
In „Die eiserne Lady“ schlüpft Oscar-Gewinnerin Meryl Streep in die Rolle der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, deren Politik einst so kontrovers diskutiert wurde wie nun Streeps Portrait.
Denn so wie Margaret Thatcher sich in ihrer langjährigen Amtszeit sowohl viele Bewunderer und Unterstützter als auch Kritiker und Feinde machte, so umstritten ist Meryl Streeps Darstellung der Politikerin: Einerseits wird sie hoch gelobt und bereits mit ersten Filmpreisen ausgezeichnet, andererseits wirft man ihr wie der gesamten Erzählung Einseitigkeit und Ungenauigkeit vor, doch in jedem Fall beweist die Schauspielerin einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit und eine beeindruckende Leinwandpräsenz.
„Extrem laut und unglaublich nah“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Jonathan Safran Foer, der 2005 eine sehr persönliche Geschichte in die überwältigende Katastrophe der Anschläge vom 11. September 2001 einband.
So gab „Extrem laut und unglaublich nah“ den vielen Einzelschicksalen dieser Ereignisse ein Gesicht, konnte so manchen Literaturkritiker jedoch nicht so sehr überzeugen, wie es 2002 das Erstlingswerk „Alles ist erleuchtet“ vermocht hatte, dessen Verfilmung 2005 mit Elijah Wood in der Hauptrolle in die Kinos kam. Trotzdem wurde der zweite Roman des U.S.-amerikanischen Autors zum Erfolg und auch Hollywood interessierte sich schnell für die Geschichte, die nun mit einer jungen Neuentdeckung und gestandenen Schauspiel-Größen auf der großen Leinwand beeindrucken will.
In „The Descendants“ spielt George Clooney einen Familienvater, dessen ganze Welt durch einen Schicksalsschlag zusammenzubrechen scheint, der ihm aber gleichzeitig auch den Weg zu einem möglichen Neuanfang weist.
Mit nachdenklichen, emotionalen und auch einigen komischen Momenten startet im Januar „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ in den deutschen Kinos. Für Fans von George Clooney ist der Film ohnehin ein Muss, aber auch Liebhaber eindrucksvoller, teils komischer Melodramen werden wohl auf ihre Kosten kommen. Dass hier Alexander Payne, Regisseur und Oscar-prämierter Autor des zweifachen Golden-Globe-Gewinners „Sideways“, die Federführung übernommen hat, verspricht jedenfalls schon Einiges – Und der Trailer macht eindeutig Lust auf mehr, nicht zuletzt dank der bezaubernd schönen Inselkulisse.
In „Anonymus“ zeichnet Roland Emmerich eine Verschwörung um einen der berühmtesten Schriftsteller aller Zeiten: War William Shakespeare in Wirklichkeit ein Betrüger, der die Werke eines Anderen als die seinen ausgab?
Das Historiendrama „Anonymus“ ist auf den ersten Blick ein eher ungewöhnliches Werk für den Welten-Zerstörer Roland Emmerich, der sich hier zur Abwechslung einmal nicht um den Ruin unseres Planeten kümmert, wie er es in seinen vielen Katastrophenfilmen bereits mehrfach getan hat. Dafür reißt er eine Weltanschauung nieder, in welcher der Engländer William Shakespeare als eines der größten literarischen Genies aller Zeiten gilt, richtet so manchen Glauben an die schönen Künste zugrunde und verwüstet das stolze Bild der traditionsreichen Welt des Theaters.
Taylor Lautner spielt in „Atemlos – Gefährliche Wahrheit“ seine erste große Rolle neben jener des liebeskranken Werwolfs in der berühmt-berüchtigten „Twilight“-Saga, die ihr Ende erst nächstes Jahr finden wird.
In dem Thriller „Atemlos – Gefährliche Wahrheit“ will Taylor Lautner beweisen, dass er mehr kann als nur wild entschlossen dreinzuschauen und regelmäßig sein Shirt zwecks Muskel-Schau zu lüften. Der Jungschauspieler wagt sich hier auf Action-reiches Terrain und muss sich nicht nur inmitten einer gnadenlosen Hetzjagd, sondern auch neben gestandenen Kollegen wie Alfred Molina, Sigourney Weaver, Jason Isaacs und Maria Bello behaupten.
John Carpenters „The Ward“ wird beim 18. Internationalen Filmfest Oldenburg seine Deutschlandpremiere feiern. Die Geistergeschichte wird jedoch nicht das einzige Highlight sein, das auf die Zuschauer des Festivals wartet.
Mit „The Ward“ von Horror-Spezialist John Carpenter hat sich das Internationale Filmfest Oldenburg eine prestigeträchtige Premiere gesichert. Seinen offiziellen Kinostart begeht der Film am 29. September, doch Besucher des Filmfestivals haben bereits zwei Wochen vorher das unheimliche Vergnügen. „The Ward“ ist die erste Regiearbeit Carpenters bei einem Spielfilm seit „Ghosts of Mars“ 2001, die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Doch die ersten Bilder wirken durchaus viel versprechend und könnten für schaurige Vorfreude bei seinen Fans sorgen.
In „Melancholia“ zeichnet Lars von Trier das verstörende Bild des Weltuntergangs, wie er schöner anzuschauen nicht sein könnte. In traumhaften Bildern erzählt er eine Geschichte von Depressionen und dem Ende der Welt, dem jede Menge großer Namen beiwohnen.
Das Drama „Melancholia“ wird sich höchstwahrscheinlich in die Tradition der Werke von Lars von Trier einreihen, die seit jeher für reichlich Diskussionen sorgen. Einig waren sich Kritiker wie Zuschauer selten, der Däne ist immer ein Garant für Kontroversen. Ob mit schockierenden Geschichten, brutalen Bildwelten oder unangemessenen Äußerungen – Der Regisseur trifft nicht immer den Nerv seiner Zeit, doch jedes Mal genau ins Schwarze, wenn es darum geht, zu polarisieren.
In „Warrior“ treten Tom Hardy und Joel Edgerton als Brüder gegeneinander in den Boxring. Damit wird der Film gleichermaßen zum Boxer- und Familiendrama, bewegende Emotionen wechseln mit knallharter Kampfsport-Action.
Mit „Warrior“ bringt Regisseur Gavin O’Connor einen Action-Film ins Kino, der sich mit seinem Sportler/Familien-Thema in guter Gesellschaft befindet. Während „The Fighter“ mit Mark Wahlberg langsam wieder aus den Kinos verschwindet, übernehmen die Gebrüder Klitschko in der gleichnamigen Dokumentation die Herrschaft über den Kino-Ring. Bis „Warrior“ seinen deutschen Kinostart begeht, dürften diese Genre-Kollegen die Zuschauer also genügend eingestimmt haben, um im Kinosaal die nötige Begeisterung hervorzurufen.