Mit „The Dark Knight Rises“ findet Christopher Nolans „Batman“-Trilogie ihr Ende und hoffentlich ihren würdigen Abschluss. Heiß erwartet wird der Blockbuster jedenfalls schon seit Langem.
Seit er sich 2005 mit „Batman Begins“ erstmals an den Mythos des dunklen Rächers heranwagte, arbeitete Regisseur Christopher Nolan mit Eifer daran, der Comicfigur ein ganz neues Gesicht zu verpassen. Dies geschah nicht allein durch die Verpflichtung von Christian Bale für die Titelrolle, der dem Helden ein sehr charakteristisches Antlitz verlieh, sondern vor allem durch das Ausloten der tiefsten Abgründe, die in der Seele Batmans zu finden sind. „The Dark Knight“ schrieb dann als Fortsetzung im Jahre 2008 Kinogeschichte, leider nicht zuletzt durch den Fakt, dass der zu früh verstorbene Heath Ledger in der Rolle des Joker die wahrscheinlich eindrucksvollste Performance seiner Karriere hinlegte. Und in diesem Jahr soll mit „The Dark Knight Rises“ die Geschichte ihren Höhepunkt und zugleich ihr Ende finden, denn danach will sich Nolan aus dem Franchise zurückziehen.
Mit „Avatar“ hat sich James Cameron selbst einen Traum erfüllt, neue Standards in der 3D-Technik gesetzt und zudem eine Welt geschaffen, in der scheinbar alles möglich ist.
Und offenbar fühlt sich der Filmemacher selbst im „Avatar“-Universum so wohl, dass er augenblicklich an kein anderes Spielfilmprojekt auch nur den flüchtigsten Gedanken verschwenden möchte. In einem aktuellen Interview mit der New York Times ließ James Cameron jedenfalls verlauten, er wolle sich vorerst nur auf Sequels zu seiner Weltraumversion einer „Pocahontas“-Geschichte konzentrieren und dabei nur für sich allein arbeiten.
„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ wird wohl eines der absoluten Kinohighlights 2012 werden, doch leider müssen wir noch bis fast zum Jahresende warten, bis wir wieder in die Welt von Mittelerde eintauchen können.
Doch dieersten bewegten Bilder machen bereits neugierig und die Gewissheit, dass nicht nur jede Menge liebgewonnene Figuren, sondern auch ihre aus der „Der Herr der Ringe“-Trilogie angestammten Darsteller (wie Ian McKellen, Orlando Bloom, Cate Blanchett und sogar Elijah Wood) und vor allem Regisseur Peter Jackson wieder mit von der Partie sind, lässt eine berechtigte Hoffnung aufkommen, dass „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ als Prequel den drei Vorgänger-Filmen in Sachen Ausstattung, Spannung, Emotionen, Spaß und Action in nichts nachstehen wird.
Mit „Men in Black 3“ kommt in diesem Frühjahr eine Fortsetzung in die Kinos, mit der wohl nicht Viele gerechnet haben. Immerhin liegt Teil 2 schon zehn lange Jahre zurück.
Doch auch wenn dieses erste Sequel im Vergleich zum Original von 1997 zu wünschen übrig ließ, hat sich das Franchise nun wieder ins Bewusstsein der Filmemacher gedrängt und darf daher im Mai diesen Jahres für ein weiteres Kino-Abenteuer herhalten. Das Schönste daran: Will Smith und Tommy Lee Jones sind wieder mit von der Partie, zumindest in dieser Hinsicht müssen sich Fans der Reihe also keine Sorgen um die Authentizität des Films machen. Doch mit einigen Neuerungen müssen wir dennoch zurecht kommen, immerhin soll eine Geschichte mit jeder Fortsetzung nicht nur an Altbewährtem festhalten, sondern sich auch ein wenig weiterentwickeln. Nur so bleibt es schließlich für den Zuschauer interessant.
„Journey 2: The Mysterious Island“ ist der Originaltitel eines Abenteuerfilms, der bei uns als „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ in die Kinos kommt – natürlich in 3D, damit der Spaß umso größer wird.
Dabei handelt es sich um die Fortsetzung zu Eric Brevigs „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahre 2008. Schon damals spielte sich das Abenteuer in 3D ab – Und das war auch gut so, denn die Geschichte war nur lauwarm und auch der für solche Filme prädestinierte Brendan Fraser konnte da nur noch wenig retten. Das Sequel kann sich unterdessen nicht mehr auf seinen gewinnenden Charme verlassen, denn an seiner statt übernimmt Dwayne „The Rock“ Johnson die zweite Hauptrolle neben dem um Einiges erwachsener gewordenen Josh Hutcherson. Ob sich so „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ für den Zuschauer lohnt und „Journey 2: The Mysterious Island“ zum großen Kinospaß werden kann, bleibt abzuwarten.
In „Sherlock Holmes 2“ schlüpft Robert Downey Jr. erneut in die Rolle des berühmtesten Ermittlers der englischen Literaturgeschichte, stets begleitet von seinem gewitzten Kollegen Dr. Watson, der erneut von Jude Law portraitiert wird.
„Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“ heißt die Fortsetzung der überraschend Action-geladenen Kinoversion von Sir Arthur Conan Doyles Erzählungen, die im Januar 2010 in die Kinos kam. Damals wie heute präsentiert sich Holmes weniger als typisch britischer Gentleman denn als eigenwilliger und moralisch nicht ganz einwandfreier Sturkopf, der dennoch mit brillanten Geistesblitzen zu verwundern vermag. Und eben diesen scharfen Verstand wird er in seinem neuen Abenteuer auch dringend benötigen, denn der Bösewicht erweist sich als kriminelles Genie.
Bis zum Kinostart von „Stirb Langsam 5“ wird es noch dauern, doch einige Details sind bereits jetzt veröffentlicht worden. Die wichtigste bestätigte Nachricht ist natürlich die, dass Bruce Willis seine Stammrolle als John McLane wieder aufnimmt.
Denn Niemand könnte sich „Stirb Langsam 5“ ohne den abgewrackten Anti-Helden vorstellen. Viel ist noch nicht bekannt über die vierte Fortsetzung des 1988er Action-Klassikers, auch der deutsche Titel ist bislang wohl nur eine vorläufige Lösung. Im Original wird der Film „A Good Day to Die Hard“ heißen, was man hierzulande daraus macht, bleibt abzuwarten. Zum geplanten Kinostart in Deutschland gibt es ebenfalls noch keine Informationen, in den USA ist derzeit aber der 14. Februar 2013 als Termin angedacht – So wird aus der Weihnachtsaction dieses Mal vielleicht ein Valentinskracher.
„Dirty Dancing“ wird in der Tat ein Remake bekommen, so hat es das Filmstudio Lionsgate gestern offiziell bestätigt. Erste Gerüchte hierüber gab es bereits 2009, doch mit der aktuellen Pressemitteilung ist nun allen Spekulationen ein Ende gesetzt worden.
Wer bei „Dirty Dancing“ auch nach dem zwanzigsten Mal die Füße nicht still halten kann und über Patrick Swayzes entschlossenes „Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?!“ einen entzückten Seufzer ausstößt, der wird angesichts der nun bestätigten Nachricht über ein Remake des Kultfilms entweder in blankes Entsetzen verfallen oder sich über die Wiederauferstehung eines modernen Klassikers freuen. Lionsgate gab nun bekannt, dass die Arbeit an einer Neuauflage tatsächlich aufgenommen wurde und Kenny Ortega auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird.
„Final Destination 5“ verlässt sich ganz auf das Erfolgskonzept seiner Vorgänger und wird scheinbar nicht müde, dem Publikum immer wieder bewusst zu machen, dass das nächste tödliche Unglück jederzeit passieren könnte.
Mit „Final Destination 5“ knüpft Regisseur Steven Quale (immerhin Second Unit Director bei „Avatar – Aufbruch nach Pandora“) an eine Reihe an, die im Jahre 2000 mit einer sehr cleveren Filmidee begann. James Wong brachte damals einen Horror-Streifen in die Kinos, der den Zuschauern mit einem verblüffend einfachen, aber dafür umso effektiverem Konzept das Gruseln lehrte. Das Grundgerüst von „Final Destination“ bleibt auch im fünften Teil erhalten, nur ob der Grad an Spannung und Überraschung noch ebenso hoch ist, bleibt abzuwarten.
King Kong, der König aller Affen, soll nur wenige Jahre nach seinem letzten Kinoauftritt wieder ganz groß rauskommen. 20th Century Fox plant offenbar eine Neuversion der Geschichte, die dem Zuschauer eine vollkommen neue Perspektive vermitteln soll.
Das Kino-Comeback von King Kong ist ein weiteres Beispiel für die Remake- und Reboot-Welle, die Hollywood zur Zeit auf die Kinowelt loslässt. Und Primaten scheinen ohnehin gerade schwer angesagt zu sein, steht doch der Kinostart des mit gemischten Gefühlen erwarteten „Planet der Affen – Prevolution“, ebenfalls von 20th Century Fox produziert, vor der Tür. Eine Neuauflage der Tragödie um den wohl berühmtesten Affen der Filmgeschichte scheint in diesem Kontext fast schon logisch. Aber eben nur fast.