„Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ ist einer der bekanntesten Romane von Horror-Spezialist Stephen King und als Verfilmung zudem ein Genre-Klassiker, der nun ein Remake bekommen soll.
Die Verfilmung, die 1976 unter der Regie von Brian de Palma entstand, bedeutete seinerzeit den Durchbruch für die damals 27-Jährige Sissi Spacek und gehört inzwischen zu den Klassikern des Horrorfilms. „Carrie“ war als Film ebenso verstörend wie die Romanvorlage, auch wenn er nach heutigen Standards nicht mehr als wirklich gruselig gilt. Doch die Geschichte als solche ist noch immer verschreckend, und so soll ein Remake des Films beziehungsweise eine Neuverfilmung des Romans die Erzählung für eine neue Generation aufbereiten und dem Kinopublikum erneut das Fürchten lehren.
„Chernobyl Diaries“ ist ein Horrorfilm nach einem Drehbuch von Oren Peli, der zuletzt als Autor und Regisseur von „Paranormal Activity“ für Aufsehen sorgte. Ob dieser Streich jedoch ähnlich begeistern kann, bleibt abzuwarten.
Denn „Chernobyl Diaries“ nimmt sich zwar ein ungewöhnliches Setting und gibt seiner Geschichte einen realen Hintergrund, welcher eine unangenehm wahre Dimension des Grauens in den Film hineinbringt; Doch die Handlung selbst scheint auf altbekannten Pfaden zu wandeln und bedient wohl so manches notwendige Klischee, wenn man dem trauen darf, was bisher im Trailer zu entdecken ist. Aber wer weiß, vielleicht wird man im Kino ja doch einmal wieder überrascht und erlebt einen Thriller, der tatsächlich etwas Neues zu bieten hat.
Der Horrorfilm “The Cabin in the Woods”, der unter anderem aus der Feder von Joss Whedon stammt, erzählt von einem tödlichen Geheimnis in einer – so verspricht es schließlich der Titel – Hütte im Wald.
Dabei ist die Prämisse des Films – Fünf Freunde landen auf einer Reise in einer verlassenen Waldhütte und müssen feststellen, dass hier schlimme, schlimme Dinge passieren – ja bei Weitem nichts Neues. Doch die Macher von „The Cabin in the Woods“ versprechen, dass die Geschichte hier eine noch unbekannte Wendung nimmt und ihr Film ganze neue Dimensionen des Horror-Genres ausloten könnte. Ist das selbstbewusster Optimismus oder nur eine gute Werbestrategie? Herausfinden können wir das leider nur, indem wir uns den Film selbst im Kino ansehen, doch dafür müssen wir noch einige Wochen warten. Zeit genug, sich schon so manchen Gedanken zu machen.
„Die Frau in Schwarz“ ist die Kino-Version eines Schauerromans, in welcher Daniel Radcliffe sein großes Post-Potter-Debüt gibt.
Natürlich hat sich der Darsteller des berühmtesten Zauberlehrlings aller Zeiten längst auch in anderen Rollen bewiesen und unter anderem am Theater beachtliche Erfolge feiern können. Doch der Geister-Horror „Die Frau in Schwarz“ ist nach dem letzten Teil der „Harry Potter“-Reihe nun einmal seine erste Kino-Hauptrolle – Und mit ihr macht Daniel einen großen Schritt, denn auch wenn die Potter-Filme zuletzt immer düsterer wurden, zeigt er sich in der Rolle eines von Geistern verfolgten Nachlassverwalters noch um einiges erwachsener.
In „Devil Inside“ muss eine junge Frau gegen Dämonen antreten. Die Frage ist nur, ob sie es hier mit den sprichwörtlichen Dämonen ihrer Vergangenheit und der ihrer Mutter oder mit tatsächlichen Unholden aus der Hölle zu tun bekommt.
Mit der Frage, ob es hier echte Dämonen gibt, des Rätsels Lösung in der verwirrten Psyche der Hauptfigur zu finden ist oder hinter allem ein schäbiger Trick steckt, greift „Devil Inside“ von Regisseur William Brent Bell kein wirklich neues Thema auf und auch die scheinbar dokumentarische Erzählweise erfindet das Genre nicht gerade neu. So konnte der U.S.-amerikanische Horrorfilm die meisten Filmkritiker bisher nicht oder nur zum Teil überzeugen, dabei verspricht der Trailer durchaus gepflegten Grusel.
Mit „Intruders“ beginnt das Kinojahr 2012 auf höchst gruselige Weise, wenn Clive Owen gegen ein unheimliches Phantom antreten muss, das im Wandschrank seiner Tochter lauert.
Regisseur Juan Carlos Fresnadillo hat bisher noch für wenig Aufsehen in der Filmwelt gesorgt. Nach zwei Kurzfilmen und dem spanischen Drama „Intacto“, das bei uns kaum Aufmerksamkeit erregte, war „28 Weeks later“ 2007 sein bisher größter Coup. Die Fortsetzung zu Danny Boyles Überraschungshit aus dem Jahre 2002 wurde zwar in Fankreisen diskutiert, bekam aber durchaus positive Kritiken – Und trotzdem ließ sich Fresnadillo bis jetzt Zeit, um seine Rückkehr in den Regiestuhl zu feiern und mit „Intruders“ erneut einen Vorstoß ins Horrorgenre zu wagen.
Bei einem Titel wie „Shark Night 3D“ glaubt man natürlich nicht an großes Gefühlskino oder eine anspruchsvolle Erzählung – Und wenn man demnach seine Ansprüche weit herunter schraubt, dann bekommt man genau das, was man erwartet.
Denn „Shark Night 3D“ ist eine wahre Freude für Tierhorror-Fans, wunderbar plastisch bebildert und mit jeder Menge Jagdszenen versetzt, die ebenso Action-reich wie blutig ausfallen – Aber nach einer tiefgründigen Geschichte, Oscar-reifen Schauspielleistungen oder auch nur sinnvollen Dialogen darf man hier nicht zu akribisch suchen. Dafür bekommt man ein dreidimensionales Schlachtfest geliefert, das für Genre-Fans ein absolutes Muss darstellt, für alle Anderen jedoch ein eher dürftiges Spaß-Potenzial bereithält.
In „Contagion“ sind unter anderem Matt Damon, Kate Winslet, Laurence Fishburne und Jude Law in einer Welt gefangen, in der sich ein bisher unbekanntes, tödliches Virus mit rasender Geschwindigkeit ausbreitet.
Steven Soderberghs „Contagion“ zeigt uns Matt Damon und Gwyneth Paltrow als Filmehepaar in der grauenerregenden Vision einer hochtechnisierten Welt, die von einer winzigen Lebensform innerhalb kürzester Zeit ins vollkommene Chaos gestürzt wird. Das Wissen um die Tatsache, dass selbst unsere fortschrittliche Medizinlängst nicht gegen jede Bedrohung ein Gegenmittel kennt, wird uns hier auf erschreckende Weise verdeutlicht. „Contagion“ belebt damit eine Idee, die zuletzt vor allem in Zombie-Filmen umgesetzt wurde, doch dieses Mal ist der Horror sehr viel realer.
„Apollo 18“ beleuchtet die Geschichte der gleichnamigen geplanten Mond-Mission der NASA, die 1970 offiziell abgesagt wurde, dem Film nach aber im Geheimen doch stattgefunden hat. Und was während dieser Mission geschehen ist, erklärt, warum es danach nie wieder einen Mondflug gab.
Mit „Apollo 18“ wird den Kinogängern einmal mehr eine Filmgeschichte präsentiert, die auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Im Stile einer Dokumentation wird hier die Geschichte einer streng geheimen Raumfahrt-Mission erzählt, deren Schicksal so ungeheuerlich war, dass die Wahrheit bis heute unter Verschluss gehalten wurde: Die Wahrheit um Apollo 18. Im Jahre 1970 hatte die U.S.-Raumfahrtbehörde NASA einige ihrer geplanten Mond-Missionen abgesagt, nach der 17. war offiziell Schluss. Doch Gerüchte über eine geheime 18. Mission halten sich hartnäckig und haben die Macher von „Apollo 18“ zu diesem Werk inspiriert.
John Carpenters „The Ward“ wird beim 18. Internationalen Filmfest Oldenburg seine Deutschlandpremiere feiern. Die Geistergeschichte wird jedoch nicht das einzige Highlight sein, das auf die Zuschauer des Festivals wartet.
Mit „The Ward“ von Horror-Spezialist John Carpenter hat sich das Internationale Filmfest Oldenburg eine prestigeträchtige Premiere gesichert. Seinen offiziellen Kinostart begeht der Film am 29. September, doch Besucher des Filmfestivals haben bereits zwei Wochen vorher das unheimliche Vergnügen. „The Ward“ ist die erste Regiearbeit Carpenters bei einem Spielfilm seit „Ghosts of Mars“ 2001, die Erwartungen sind dementsprechend hoch. Doch die ersten Bilder wirken durchaus viel versprechend und könnten für schaurige Vorfreude bei seinen Fans sorgen.