Katastrophenfilm

21. Okt

In „Anonymus“ zeichnet Roland Emmerich eine Verschwörung um einen der berühmtesten Schriftsteller aller Zeiten: War William Shakespeare in Wirklichkeit ein Betrüger, der die Werke eines Anderen als die seinen ausgab?

Das Historiendrama „Anonymus“ ist auf den ersten Blick ein eher ungewöhnliches Werk für den Welten-Zerstörer Roland Emmerich, der sich hier zur Abwechslung einmal nicht um den Ruin unseres Planeten kümmert, wie er es in seinen vielen Katastrophenfilmen bereits mehrfach getan hat. Dafür reißt er eine Weltanschauung nieder, in welcher der Engländer William Shakespeare als eines der größten literarischen Genies aller Zeiten gilt, richtet so manchen Glauben an die schönen Künste zugrunde und verwüstet das stolze Bild der traditionsreichen Welt des Theaters.

   


weiterlesen »
23. Aug

In „Melancholia“ zeichnet Lars von Trier das verstörende Bild des Weltuntergangs, wie er schöner anzuschauen nicht sein könnte. In traumhaften Bildern erzählt er eine Geschichte von Depressionen und dem Ende der Welt, dem jede Menge großer Namen beiwohnen.

Das Drama „Melancholia“ wird sich höchstwahrscheinlich in die Tradition der Werke von Lars von Trier einreihen, die seit jeher für reichlich Diskussionen sorgen. Einig waren sich Kritiker wie Zuschauer selten, der Däne ist immer ein Garant für Kontroversen. Ob mit schockierenden Geschichten, brutalen Bildwelten oder unangemessenen Äußerungen – Der Regisseur trifft nicht immer den Nerv seiner Zeit, doch jedes Mal genau ins Schwarze, wenn es darum geht, zu polarisieren.

   


weiterlesen »