In „Anonymus“ zeichnet Roland Emmerich eine Verschwörung um einen der berühmtesten Schriftsteller aller Zeiten: War William Shakespeare in Wirklichkeit ein Betrüger, der die Werke eines Anderen als die seinen ausgab?
Das Historiendrama „Anonymus“ ist auf den ersten Blick ein eher ungewöhnliches Werk für den Welten-Zerstörer Roland Emmerich, der sich hier zur Abwechslung einmal nicht um den Ruin unseres Planeten kümmert, wie er es in seinen vielen Katastrophenfilmen bereits mehrfach getan hat. Dafür reißt er eine Weltanschauung nieder, in welcher der Engländer William Shakespeare als eines der größten literarischen Genies aller Zeiten gilt, richtet so manchen Glauben an die schönen Künste zugrunde und verwüstet das stolze Bild der traditionsreichen Welt des Theaters.
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