„Ice Age 4 – Voll verschoben“ ist der neueste Streich aus den Blue Sky Studios, die schon mit den ersten drei Teilen der beliebten Animations-Reihe zu begeistern wussten.
Dabei waren „Ice Age 1-3“ alles andere als typische Kinderfilme, sondern entpuppten sich schnell als familientaugliches Popcornkino, das auch für Erwachsene einen Heidenspaß bedeutet. „Ice Age 4 – Voll verschoben“ wird da wohl kaum eine Ausnahme bilden, immerhin ist „die krasseste Herde“, die man jemals im Kino gesehen hat, auch hier wieder vollständig versammelt. Hinter der Kamera gibt es allerdings ein paar Neuerungen, denn erstmals sitzt Carlos Saldanha nicht mehr im Regiestuhl und in der Riege der Drehbuchautoren gab es dafür einmal mehr einen Neuzugang.
„Sams im Glück“ ist der mittlerweile dritte Kinofilm mit dem gepunkteten Hauptdarsteller aus den beliebten Geschichten von Paul Maar – Und diesmal nimmt das Abenteuer eine unerwartete Wendung.
Im Jahre 2001 erblickte das Sams zum ersten Mal das Licht der Kinowelt, 2003 folgte die Fortsetzung des Kinderfilms. Bis zum dritten Teil mussten sich Fans der Kinderbuchreihe lange neun Jahre gedulden, doch das Warten soll sich den Machern nach gelohnt haben. Die Geschichten aus der Feder von Paul Maar wissen seit der Ersterscheinung 1973 kleine und auch große Leser zu begeistern, was schon mal eine großartige Voraussetzung für den neuen Kinofilm darstellt. Und für alles Weitere gibt es ja die Wunschpunkte.
„Hugo Cabret“ ist die Kinoversion des gleichnamigen Kinderbuches von Brian Selznick und präsentiert Martin Scorseses Vorstellung der wortwörtlich wundervollen Welt seiner jungen Hauptfigur in neuester 3D-Technologie.
Die Vorlage zu „Hugo Cabret“ erschien in den USA erstmals 2007 und schon kurz nach der Veröffentlichung sicherte sich Martin Scorsese die Filmrechte. Die deutsche Fassung kam erst 2008 in den Handel, bislang hatte die Geschichte um den Waisenjungen Hugo und das große Geheimnis, das er zu entschlüsseln versucht, also noch nicht allzu viel Gelegenheit, sich eine treue Fanbasis aufzubauen, die auch den Kinofilm sicher zu einem Erfolg machen könnte. Doch die bereits veröffentlichten Bilder machen Lust auf mehr, auch wenn man die Buchvorlage bisher wenig wahrgenommen hat. Außerdem ziehen große Namen eigentlich fast immer, wie die Erfahrung zeigt – Und von diesen hat „Hugo Cabret“ tatsächlich reichlich.
„Yoko“ ist der Name eines wahrhaftigen Yeti und gleichzeitig der Titel eines Kinderfilms, der im Februar in den Kinos startet. Die Geschichte basiert auf den Büchern von KNISTER, der auch für die Abenteuer der kleinen Hexe Lilli verantwortlich zeichnet.
Hinter dem Künstlernamen KNISTER verbirgt sich der Kinderbuchautor Ludger Jochmann. Der studierte Sozialpädagoge hat vor allem mit den Büchern um ein kleines Mädchen, das eines Tages lernt, dass es eine Hexe ist, für Wirbel in der Welt der Kinderliteratur gesorgt. Verfilmt wurde die Reihe erstmals 2009 vom Österreicher Stefan Ruzowitzky, und nun schafft es auch Yoko, ein weiterer Held aus dem KNISTER-Universum, in die Kinos: Regisseurin Franziska Buch („Bibi Blocksberg“) macht aus den kleinen Kindergeschichten ein großes Filmabenteuer, an dem die ganze Familie teilhaben kann.
Das Programm der Weihnachtsfilme lässt in diesem Jahr wirklich zu wünschen übrig. Gerade einmal drei Kinostarts lassen sich unter diesem Thema verbuchen und das, obwohl uns mit Spekulatius und Co. in den Supermärkten bereits seit Wochen Weihnachtsstimmung aufgedrängt wird.
Trotzdem sollen diese Weihnachtsfilme vorgestellt werden, auch wenn die Auswahl 2011 wirklich dürftig ist. Es gibt fast mehr Silvesterfilme als solche zum Weihnachtsfest – Wie oft kommt das schon vor?! Offenbar war die internationale Kinoindustrie in diesem Jahr zu sehr mit ihren zahlreichen Blockbustern beschäftigt und hatte keine Zeit mehr, sich um ein besinnliches Adventsprogramm zu kümmern. Doch davon wollen wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen und werfen trotzdem einen Blick auf das Weihnachtsprogramm 2011 – Auch wenn dieser nur kurz ausfällt.