Für „Dark Shadows” hat sich Tim Burton einmal mehr auf Altbewährtes verlassen und seine Hauptrolle mit Johnny Depp besetzt. Und auch Helena Bonham Carter ist wieder einmal mit dabei.
Auf den ersten Blick also erst einmal nichts Neues im Lande Burton, kennzeichnet „Dark Shadows“ doch die mittlerweile achte Zusammenarbeit des beliebten Schauspielers und des Regisseurs mit einem Faible für skurrile Filmchen. Begonnen hat alles 1990 mit „Edward mit den Scherenhänden“, und nun soll die erfolgreiche Kollaboration in der Kinoversion einer Seifenoperaus den 1960er und 70er Jahren – wobei das Original gehörig umgestaltet wird – ihren vorläufigen Höhepunkt finden.
„21 Jump Street“ gehörte zu den beliebtesten Serien der 80er Jahre. Im aktuellen Remake- und Reboot-Wahn war es also nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Serie ihren Weg ins Kino finden würde.
Doch wie schon zuvor bei „Starsky & Hutch“ und dem „A-Team“ geschehen, hat die Kinofassung mit der einstigen Kultserie nur noch wenig bis gar nichts mehr gemein. Wer sich also auf ein Wiedersehen mit geliebten Figuren oder dem jugendlichen Charme der Krimiserie um eine Gruppe von Undercover-Ermittlern gehofft hatte, wird bitter enttäuscht werden. Wer dagegen auf Action-Komödien und den Humor eines Jonah Hill steht, dem könnte der „21 Jump Street“-Film gut gefallen.
In der Film- und Serienindustrie ist anscheinend das Märchenfieber ausgebrochen. Gleich zwei Verfilmungen von „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ werden derzeit produziert, als erstes startet „The Brothers Grimm: Snow White“ in den deutschen Kinos.
„The Brothers Grimm: Snow White“ ist wohl der offizielle „deutsche“ Titel von Tarsem Singhs „Mirror Mirror“ und lässt uns wieder einmal über die verworrenen Gedankengänge rätseln, die um die Deutschland-Vermarktung von ausländischen Filmen kreisen. Warum man sich einen neuen englischen Titel ausdenken muss, statt beim Original zu bleiben oder dieses einfach zu übersetzen, werden Außenstehende wohl nie begreifen. Aber jenes Rätsel wollen wir an dieser Stelle nicht lösen, widmen wir uns vielmehr der märchenhaften Entwicklung, die nicht nur Hollywood erfasst zu haben scheint.
„Dirty Dancing“ wird in der Tat ein Remake bekommen, so hat es das Filmstudio Lionsgate gestern offiziell bestätigt. Erste Gerüchte hierüber gab es bereits 2009, doch mit der aktuellen Pressemitteilung ist nun allen Spekulationen ein Ende gesetzt worden.
Wer bei „Dirty Dancing“ auch nach dem zwanzigsten Mal die Füße nicht still halten kann und über Patrick Swayzes entschlossenes „Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?!“ einen entzückten Seufzer ausstößt, der wird angesichts der nun bestätigten Nachricht über ein Remake des Kultfilms entweder in blankes Entsetzen verfallen oder sich über die Wiederauferstehung eines modernen Klassikers freuen. Lionsgate gab nun bekannt, dass die Arbeit an einer Neuauflage tatsächlich aufgenommen wurde und Kenny Ortega auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird.
„Glee on Tour – Der 3D Film“ ist der Trostpreis für alle Fans, die kein Ticket für die US-Tournee des Ensembles von „Glee“ ergattern konnten. So können auch deutsche Anhänger der Musical-Serie die Atmosphäre der Live-Konzerte zumindest im Kino miterleben.
Nur für kurze Zeit soll „Glee on Tour – Der 3D Film“ in den Kinos laufen, von gerade einmal zwei Wochen ist derzeit die Rede. Wer also auf der großen Leinwand sehen möchte, wie es in den Konzerthallen während der „Glee Live! In Concert!“-Tour aussah, sollte sich den Starttermin des Films vormerken und nicht allzu lange mit dem Kinobesuch warten. Hauptsächlich richtet sich die Dokumentation an die Fans der Serie „Glee“, doch wer Spaß an jungen, frischen Performances hat, kann vielleicht auch mal einen Blick riskieren.
„Die Schlümpfe“ finden im Sommer 2011 den Weg ins Kino und präsentieren ihre ganze blaue Pracht in 3D. Nicht von Hand gezeichnet wie in der Trickfilmserie, sondern computeranimiert kommen die kleinen Geschöpfe hier daher, und das ist längst die nicht einzige Überraschung.
Denn so Manches ist neu in „Die Schlümpfe 3D“. Nicht nur dass die blauen Hauptdarsteller jetzt aus dem Rechner kommen, hinter Gargamel verbirgt sich außerdem ein Schauspieler aus Fleisch und Blut, wir lernen neue Charaktere kennen und als Schauplatz dient nicht mehr nur das verträumte Dorf irgendwo in tief in einem unbekannten Wald, sondern das hektische und für die kleinen Wesen überwältigend großeNew York.
„Green Lantern“ ist die nächste Comic-Verfilmung, die Superhelden-Flair in die Kinos bringt. Ryan Reynolds schlüpft hier in die Rolle eines Test-Piloten, der sich plötzlich als Retter des Universums beweisen muss.
Die DC-Comics vom „Green Lantern“ erzählen ungewöhnlicherweise nicht die Geschichte eines einzelnen Superhelden. Vielmehr trugen im Laufe der Zeit mehrere Personen den Titel, doch unter ihnen sticht einer besonders hervor: Hal Jordan, der erstmals 1959 in den Comics auftauchte, ist wahrscheinlich der bekannteste der Green Lanterns und damit nicht von ungefähr als Titelheld der aktuellen Verfilmung auserkoren worden. Ryan Reynolds spielt den Superhelden wider Willen, für dessen Besetzung auch Chris Pine, Sam Worthington und Justin Timberlake im Gespräch waren.
Die ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ kommt ins Kino. Die Dreharbeiten laufen bereits, der Kinostart der Film-Version ist für 2012 angesetzt. Dann können die Fans dem multi-kulturellen Durcheinander endlich auch auf der großen Leinwand folgen.
„Türkisch für Anfänger“ ist eine Fernsehserie, die von 2005 bis 2008 produziert wurde und ihre Erstausstrahlung im März 2006 in der ARD beging. Sie heimste diverse Auszeichnungen ein, sowohl in Deutschland als auch international, darunter den Deutschen Fernsehpreis als beste Serie und den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung. Nun soll der Erfolg vom Bildschirm auf die Kinoleinwand übertragen werden und „Türkisch für Anfänger“ als Spielfilm neue Fans erobern.
„Scream 4“ schickt sich an, den Kinogängern erneut das Fürchten zu lernen. Mit einem altbewährten, aber etwas aufpoliertem Rezept will Wes Craven an den Erfolg seines Erstlings anknüpfen.
Mit „Scream 4“ sollen nicht nur die Fans der ersten Stunde wieder mobilisiert, sondern auch neue Anhänger für den Horror-Kult gewonnen werden. Seit dem allerersten Film sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, doch die Faszination der Story um den maskierten Mörder scheint bisher nur wenig nachgelassen zu haben. Dass Neve Campbell ihre Rolle als Sydney Prescott wieder aufgenommen hat, überrascht wenig, denn ohne sie wäre „Scream“ einfach nicht „Scream“. Aber ob Sydney deswegen sicherer ist als ihre Mitstreiter, bleibt abzuwarten.
Der dunkle Turm ist das Hauptwerk von Stephen King. Fast 30 Jahre hat er für die Fertigstellung der kompletten Sage bestehend aus 7 Bänden gebraucht und während dieser Zeit schien es dem Autor oft so, als würde er diese Geschichte niemals vollenden.
Gerade wegen des Umfangs der kompletten Geschichte galt dieses Werk immer als unverfilmbar. Wenn es nach Regisseur Ron Howard geht, soll sich dieser Zustand bald ändern.