The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
In „The Descendants“ spielt George Clooney einen Familienvater, dessen ganze Welt durch einen Schicksalsschlag zusammenzubrechen scheint, der ihm aber gleichzeitig auch den Weg zu einem möglichen Neuanfang weist.
Mit nachdenklichen, emotionalen und auch einigen komischen Momenten startet im Januar „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ in den deutschen Kinos. Für Fans von George Clooney ist der Film ohnehin ein Muss, aber auch Liebhaber eindrucksvoller, teils komischer Melodramen werden wohl auf ihre Kosten kommen. Dass hier Alexander Payne, Regisseur und Oscar-prämierter Autor des zweifachen Golden-Globe-Gewinners „Sideways“, die Federführung übernommen hat, verspricht jedenfalls schon Einiges – Und der Trailer macht eindeutig Lust auf mehr, nicht zuletzt dank der bezaubernd schönen Inselkulisse.
„The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“
Die Tragikomödie „The Descendants“ entführt den Zuschauer auf eine der ewig sonnigen Hawaii-Inseln, doch das Leben unter immer grünen Palmen ist längst nicht so unbeschwert, wie es erscheint. Das muss auch Matt King alias George Clooney am eigenen Leib erfahren: Der Familienvater hat längst den Draht zu seinen zwei Töchtern verloren, und als er nach einem Unfall seiner Frau, die fortan im Koma liegt, als Autoritätsperson auftreten soll, stößt er schnell an seine Grenzen.
Zudem muss er auch noch erfahren, dass seine Frau offenbar eine Affäre hatte. Kurzerhand beschließt Matt, sich auf die Suche nach „dem anderen Mann“ zu machen, während er gleichzeitig verzweifelt versucht, seinen Töchtern wieder näher zu kommen. Wird der gemeinsam durchlebte Schicksalsschlag die Familie wieder zusammenführen oder sie endgültig auseinander brechen lassen?
Auf der Suche nach dem Glück: „The Descendants“
„The Descendants“ ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass der schöne Schein nicht selten trügt. Obwohl die Kings im sprichwörtlichen Paradies leben, unter grünen Palmen und scheinbar ewiger Sonne, führen sie ein alles andere als glückliches Familienleben. George Clooney als gehörnter Ehemann, Strohwitwer und gescheiterter Vater zeigt sich hier ebenso nachdenklich wie gefühlvoll und wird von ersten schnell Entschlossenen schon als heißer Kandidat für die kommende Filmpreis-Saison gehandelt, wie in etwas geringerem Maße auch seine Filmtochter Shailene Woodley.
Soweit sind wir aber noch nicht, zunächst müssen die deutschen Zuschauer noch den offiziellen Kinostart am 26. Januar 2012 abwarten. Doch angesichts des Lobes, das sowohl das Publikum schon auf dem Toronto Film Festival als auch Kritiker dem tragisch-komischen Drama bereits ausgesprochen haben, darf man wohl optimistisch sein, dass sich der Kinogang in diesem Fall wirklich lohnen könnte.