Türkisch für Anfänger: 2012 im Kino
Die ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“ kommt ins Kino. Die Dreharbeiten laufen bereits, der Kinostart der Film-Version ist für 2012 angesetzt. Dann können die Fans dem multi-kulturellen Durcheinander endlich auch auf der großen Leinwand folgen.
„Türkisch für Anfänger“ ist eine Fernsehserie, die von 2005 bis 2008 produziert wurde und ihre Erstausstrahlung im März 2006 in der ARD beging. Sie heimste diverse Auszeichnungen ein, sowohl in Deutschland als auch international, darunter den Deutschen Fernsehpreis als beste Serie und den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung. Nun soll der Erfolg vom Bildschirm auf die Kinoleinwand übertragen werden und „Türkisch für Anfänger“ als Spielfilm neue Fans erobern.
„Türkisch für Anfänger“: multi-kulturelle Erfolgsserie
„Türkisch für Anfänger“ porträtiert das bunte Treiben im Hause Schneider/Öztürk. Die deutsch-türkische Patchwork-Familie präsentiert komisch überspitzt alle gängigen Klischees über Deutsche und Türken gleichermaßen und diskutiert auf unterhaltsame Weise die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Zusammenlebens in einem multi-kulturellen Umfeld. Die Idee zur TV-Serie stammte von dem Drehbuchautoren Bora Dağtekin, der selbst in einem deutsch-türkischen Elternhaus groß wurde.
Mit Ironie und Wortwitz konnte die Comedy-Serie schnell die Kritiker überzeugen. Über drei Staffeln mit insgesamt 52 Episoden sorgte sie im ARD-Vorabendprogramm nicht nur für amüsante Unterhaltung, sondern gab auch immer wieder Denkanstöße im Hinblick auf sämtliche Aspekte menschlichen Miteinanders. Die Quoten erreichten zwar nie die erhofften Höchstwerte, doch allein die Tatsache, dass „Türkisch für Anfänger“ an diverse europäische Fernsehsender verkauft werden konnte und dort ähnlich positiv aufgenommen wurde, scheint den Schritt ins Kino zu rechtfertigen.
„Türkisch für Anfänger“: 2012 im Kino
Im Kinofilm verschlägt es die Schneiders und Öztürks auf eine Urlaubsreise nach Südostasien, die Umgebung ist also äußerst ungewohnt. Trotzdem müssen sich Fans nicht vollkommen neu orientieren, denn die Seriendarsteller verkörpern ihre Rollen auch im Kinofilm. So sind Josefine Preuß als Lena, Elyas M’Barek als Macho Cem, Adnan Maral als Papa Metin, Anna Stieblich als Mama Doris und Pegah Ferydoni als streng gläubige Yağmur allesamt mit von der Partie. Die Figuren sind also in guten Händen, zumal Bora Dağtekin, der bisher Drehbücher für diese und andere Serien wie beispielsweise „Doctor’s Diary“ schrieb, mit der Kino-Version sein Regie-Debüt gibt. Im April begannen die Dreharbeiten in Thailand, 2012 soll der Film dann ins Kino kommen.