31. Mrz

Vorschau: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ wird wohl eines der absoluten Kinohighlights 2012 werden, doch leider müssen wir noch bis fast zum Jahresende warten, bis wir wieder in die Welt von Mittelerde eintauchen können.

Doch die ersten bewegten Bilder machen bereits neugierig und die Gewissheit, dass nicht nur jede Menge liebgewonnene Figuren, sondern auch ihre aus der „Der Herr der Ringe“-Trilogie angestammten Darsteller (wie Ian McKellen, Orlando Bloom, Cate Blanchett und sogar Elijah Wood) und vor allem Regisseur Peter Jackson wieder mit von der Partie sind, lässt eine berechtigte Hoffnung aufkommen, dass „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ als Prequel den drei Vorgänger-Filmen in Sachen Ausstattung, Spannung, Emotionen, Spaß und Action in nichts nachstehen wird.

„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“: „Der Herr der Ringe“ und seine Vorgeschichte

Bilbo Baggins (Martin Freeman) ist ein Hobbit und lebt als solcher ein recht unauffälliges Leben in den sanften grünen Hügeln des Auenlandes. Doch als der Zauberer Gandalf (Ian McKellen) eines Tages unverhofft vor seiner Tür steht, beginnt für Bilbo ein Abenteuer, wie er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können. Der Halbling schließt sich einer Gruppe kampfesmutiger Zwerge an, die zum Einsamen Berg wandern, um dort von dem fürchterlichen Drachen Smaug ihren gestohlenen Schatz zurückzuerobern.

So findet sich Bilbo auf einer unerwarteten Reise wieder, die ihn tief in das Herz von Mittelerde führt und viel weiter weg von seinem Zuhause, als er es je für möglich gehalten hätte. Zauberer, Zwerge und Drachen sind dabei nicht einmal die ungewöhnlichsten Wesen, die ihm begegnen, denn auch Elben und Trolle kreuzen seinen Weg – und ein seltsames Geschöpf namens Gollum, das Bilbos Schicksal noch entscheidend beeinflussen wird…

Die Rückkehr nach Mittelerde beginnt 2012

Die im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Geschichten des englischen Sprachwissenschaftlers und Schriftstellers J.R.R. Tolkien gehören seit ihrer Ersterscheinung zu den beliebtesten des Genres und waren richtungsweisend für viele nachfolgende Romane. Lange Zeit galten die Geschichten um den dunklen Herrn aus dem Lande Mordor als unverfilmbar, doch ein Filmemacher aus Neuseeland wagte es schließlich doch: Er nahm sich der drei Bücher an und brachte 2001 nach siebenjähriger Arbeit mit „Die Gefährten“ den ersten Teil seiner „Der Herr der Ringe“-Trilogie in die Kinos – und schrieb damit moderne Filmgeschichte.

Denn die drei Filme gehören nicht nur zu den erfolgreichsten aller Zeiten und räumten unzählige Preise ab, sie gaben dem Fantasy-Genre auch eine neue Richtung und sind – so jung sie auch noch sind – schon jetzt zum Vorbild für viele weitere Streifen geworden. Egal ob im Hinblick auf die Musik, die Ausstattung, die Schauplätze oder die Kameraarbeit – Was wir bei Peter Jackson sahen, sahen wir seitdem schon in verschiedensten Kopien, und auch „Der Hobbit“ wird sich hier anscheinend eng an die Vorlagen halten.

Denn zwei Dinge, welche das Endergebnis der langwierigen Arbeit an den Filmen entscheidend beeinflusst haben, sind absolut gleich geblieben: Die Liebe zur Geschichte, die von den meisten Beteiligten geteilt wird, und die Hingabe zum Detail, mit welcher vor allem in Sachen Kostümen und Settings ganz neue Maßstäbe gesetzt wurden. Mit diesen Vorraussetzungen können wir uns fast sicher sein, dass „Der Hobbit“ zu einem ebensolchen cineastischen Erlebnis wird, wie es „Der Herr der Ringe“ dreimalig gewesen ist. Und so blicken wir schon jetzt mit Spannung und voller Vorfreude auf den 13. Dezember 2012, der bislang als offizieller Kinostart gesetzt ist.

Die Fortsetzung der zweigeteilten Geschichte wird dann voraussichtlich am 12. Dezember 2013 in die Kinos kommen.

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derhobbit.com schreibt
am 5. April 2012 um 08:31 Uhr

Der hobbit ist genau mein Thema. Danke für den aktuellen Artikel dazu. Liebe Grüße, Evelyn.

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