Wall Street – Geld schläft nicht
Der ursprüngliche Film Wall Street stammt bereits aus dem Jahr 1987 und bekommt nun endlich eine Fortsetzung. In “Wall Street – Geld schläft nicht” wird Gordon Gekko wieder wie im ersten Teil von Michael Douglas gespielt.
Der Film beginnt mit der Entlassung Gekkos aus dem Gefängnis, wo er acht Jahre wegen Betrugs und Geldwäsche verbracht hat.
Seine Tochter Winnie will nichts mehr mit ihm zu tun haben, weil sie ihn für den Drogentod des Bruders verantwortlich macht.
Gekko stellt seine früheren Ansichten anfangs in Frage aber komplett hat er sich nicht geändert. Irgenwann wird er wieder von der Gier gepackt und nimmt auf seinem Weg nach Macht und Reichtum keine Rücksicht auf Verluste.
Wall-Street-Banker Jake Moore gehört zu den Leuten, die noch Ideale haben und ist der Lebensgefährte von Gekkos Tochter. Doch als Moores Bank ruiniert wird und sein Mentor in den Selbstmord getrieben wird, möchte er sich rächen. Deshalb sucht er die Hilfe von Gordon Gekko und verspricht im Gegenzug, für die Versöhnung von Vater und Tochter zu sorgen.
Ein Thema ist dabei auch der Finanzcrash von 2008 und überhaupt wird versucht, einiges von der Komplexität des Finanzmarktes zu vermitteln.
Der Film von Regisseur Oliver Stone lebt hauptsächlich von den Figuren, die nicht leicht zu durchschauen sind. Stellenweise nimmt man es Gordon Gekko sogar fast ab, dass er seinen alten Lebensweg bereut und nur noch die Familie für ihn wichtig ist.
