Weihnachtsfilme 2011: Ein kurzer Ausblick
Das Programm der Weihnachtsfilme lässt in diesem Jahr wirklich zu wünschen übrig. Gerade einmal drei Kinostarts lassen sich unter diesem Thema verbuchen und das, obwohl uns mit Spekulatius und Co. in den Supermärkten bereits seit Wochen Weihnachtsstimmung aufgedrängt wird.
Trotzdem sollen diese Weihnachtsfilme vorgestellt werden, auch wenn die Auswahl 2011 wirklich dürftig ist. Es gibt fast mehr Silvesterfilme als solche zum Weihnachtsfest – Wie oft kommt das schon vor?! Offenbar war die internationale Kinoindustrie in diesem Jahr zu sehr mit ihren zahlreichen Blockbustern beschäftigt und hatte keine Zeit mehr, sich um ein besinnliches Adventsprogramm zu kümmern. Doch davon wollen wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen und werfen trotzdem einen Blick auf das Weihnachtsprogramm 2011 – Auch wenn dieser nur kurz ausfällt.
„Arthur Weihnachtsmann“: Die Wahrheit über den Geschenkebringer
Am 17. November startet mit dem Animationsfilm „Arthur Weihnachtsmann“ das erste vorweihnachtliche Abenteuer in unseren Kinos – und zwar in 3D. Sony Pictures Animation erzählt hier von einer ganz besonderen Familie, ohne die das Weihnachtsfest keines wäre. Sie kümmern sich alljährlich in groß angelegten Missionen darum, dass jedes Kind ein Geschenk erhält und Weihnachten für alle zur schönsten Zeit des Jahres wird.
Doch dieses Mal geht etwas schief: Ein Päckchen wurde übersehen, und nun wartet irgendwo ein trauriges kleines Mädchen auf ein Zeichen dafür, dass sie nicht als Einzige vom Weihnachtsmann vergessen wurde. Der junge Arthur fackelt da nicht lang und begibt sich gemeinsam mit seinem Großvater auf eine abenteuerliche Reise, um auch das letzte Geschenk an seinen Bestimmungsort zu bringen.
„Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“: Nach dem Buch von Cornelia Funke
Beim 9-jährigen Ben will in diesem Jahr einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen: Nach dem kürzlichen Umzug kann er sich noch nicht so richtig in seinem neuen zu Hause einleben, in der Schule findet er noch keinen Anschluss und das Nachbarsmädchen Charlotte wirkt verzogen und zickig. Nicht einmal das Wetter will mitspielen, statt Schneegestöber herrschen Dauerregen und ein graues Einerlei.
Bis in einem besonders heftigen Gewitter plötzlich Niklas Julebukk buchstäblich vom Himmel fällt und die Kinder in ein waghalsiges Abenteuer verwickelt. Denn Niklas ist der letzte echte Weihnachtsmann und hat gerade vom bösen Waldemar Wichteltod ein Arbeitsverbot bekommen. Der Fiesling will aus dem besinnlichen Fest eine Konsum-Orgie machen, doch da hat er nicht mit Ben, Charlotte und Niklas gerechnet. Wagemutig stellen sie sich Waldemar und seiner Nussknacker-Armee in den Weg, um Weihnachten doch noch zu retten. Ob ihnen das gelingt, können kleine und große Zuschauer ab dem 24. November verfolgen, wenn der Familienfilm seinen Kinostart begeht.
„Der Weihnachtsmuffel“: Von den ungeahnten Tücken eines Krippenspiels
In einer britischen Kleinstadt fristet der Grundschullehrer Paul Maddens (Martin Freeman) ein trauriges Dasein. Noch immer hängt er an einer Frau, die ihn einst zur Weihnachtszeit für die große Karriere verlassen hat, und nun soll er ausgerechnet das diesjährige Krippenspiel der Schule inszenieren, obwohl der letzte Versuch in einer niederschmetternden Kritik und tiefster Demütigung endete. Zu allem Überfluss macht eine unbedacht ausgesprochene Flunkerei die ganze Stadt glauben, wichtige Hollywood-Produzenten wäre auf dem Weg, um sich die Aufführung anzusehen – Dabei glaubt Paul weder an sich selbst, noch an die Kinder oder auch nur die Möglichkeit, dass dieses Krippenspiel jemals etwas anderes als eine Katastrophe werden könnte…
Die mit einigen Ohrwürmern besetzte Komödie „Der Weihnachtsmuffel“ startet am 08. Dezember und beendet dann bereits die weihnachtliche Kinosaison – Immerhin mit einigen Schmunzlern. Glücklicherweise können wir uns mit fast 100%iger Sicherheit darauf verlassen, dass uns zumindest das Fernsehen wieder mit unzähligen Weihnachtsfilmen überschütten wird. Zwar handelt es sich hier meist um Wiederholungen, doch wahre Klassiker und das alljährliche Märchenprogramm können ohnehin am einfachsten so richtig schöne Weihnachtsstimmung zaubern.
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„Arthur Weihnachtsmann“ möchte ich unbedingt im Kino anschauen, da es ein 3-D Film ist. Auf die übrigen Filme verzichte ich lieber. Nicht nur deshalb, weil die Auswahl dieses Jahr nicht so schön ist, sondern schlicht und einfach auch deshalb, weil ich im Winter lieber zu Hause bin und im Fernsehen etwas anschaue. Die Auswahl an Weihnachtsfilme bei Sky ist dieses Jahr nicht so schlecht. Was wünscht man sich sonst? Hmm, vielleicht doch noch Weihnachtskekse und einen Tee
