23. Dez

Yoko: Ein Yeti sorgt für Wirbel

„Yoko“ ist der Name eines wahrhaftigen Yeti und gleichzeitig der Titel eines Kinderfilms, der im Februar in den Kinos startet. Die Geschichte basiert auf den Büchern von KNISTER, der auch für die Abenteuer der kleinen Hexe Lilli verantwortlich zeichnet.

Hinter dem Künstlernamen KNISTER verbirgt sich der Kinderbuchautor Ludger Jochmann. Der studierte Sozialpädagoge hat vor allem mit den Büchern um ein kleines Mädchen, das eines Tages lernt, dass es eine Hexe ist, für Wirbel in der Welt der Kinderliteratur gesorgt. Verfilmt wurde die Reihe erstmals 2009 vom Österreicher Stefan Ruzowitzky, und nun schafft es auch Yoko, ein weiterer Held aus dem KNISTER-Universum, in die Kinos: Regisseurin Franziska Buch („Bibi Blocksberg“) macht aus den kleinen Kindergeschichten ein großes Filmabenteuer, an dem die ganze Familie teilhaben kann.

Für Leseratten und Kinofans: Hier kommt „Yoko“!

Als Pia eines Tages nichts ahnend in in ihr Baumhaus einkehrt, wartet dort die größte Überraschung ihres Lebens: Ein geheimnisvolles Wesen, das sich schon bald als waschechter Yeti entpuppt, hat es sich hier gemütlich gemacht. Offenbar ist das frostliebende Kerlchen auf der Flucht vor einem Großwildjäger, der ihn aus seiner Heimat im Himalaja entführt hat und nun ebenso wie ein geldgieriger Zoodirektor mit grimmiger Entschlossenheit hinter dem ausgebüchsten Fabelwesen her ist. Können Pia, ihre Schwester Marcella und ihr Freund Lukas den Yeti beschützen und ihm helfen, dorthin zurückzukommen, wo er hingehört?

Kinderfilm mit Jessica Schwarz und Tobias Moretti

So wird die Geschichte um den ungewöhnlichen Hausgast zu einem waschechten Abenteuer, an dem nicht nur Kinder, sondern auch jung gebliebene Erwachsene ihren Spaß haben können. Dass es dabei zwar spannend, aber nicht zu unheimlich wird, dafür sorgt unter anderem Tobias Moretti, der als Großwildjäger zwar den fiesen Bösewicht mimt, dabei nach Kinderfilm-Manier aber für jede Menge Patzer und Pannen sorgt, die die kleinen Zuschauer zum Lachen bringen. Die eigentlichen Stars des Films sind aber die drei Jungdarsteller Jamie Bick, Lilly Reulein und Friedrich Heine sowie ihr haariger Kollege, der zum Teil animiert daherkommt. Dagegen kann selbst Jessica Schwarz nichts ausrichten, die sich in diesem Fall mit einer Nebenrolle begnügen muss.

Die Kinderbuch-Verfilmung „Yoko“ ist bunt, fröhlich, abenteuerlich, rasant, witzig und für Erwachsene mitunter vielleicht einen Tick zu überdreht – Genau das Richtige für kleine Kinofans, die gern sehen, wie große Bösewichte von kleinen Helden überrumpelt werden. Wer die Vorlage von KNISTER mochte, wird wohl auch an der Kinoversion Gefallen finden, die am 26. Januar 2012 offiziell anläuft.

Verwandte Artikel

Kommentar schreiben
Name

E-Mail (wird nicht veröffentlicht)

Webseite (optional)

Nachricht